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Fahr lässig !?

randonneur 1. Okt. 2017

Die Axenstrasse ist für Renn- oder Tourenradler oftmals die einzige Option für längere Distanzen, bei denen etwa Klausen- mit Pragelpass verbunden, oder die Route zwischen den Urner Pässen und urbaneren Regionen im Norden geplant werden sollen. Wer an den markierten Stellen dem Radweg folgt - sofern überhaupt in Anbetracht des Verkehrsaufkommens möglich - begibt sich in akute Gefahr und sorgt für Stau auf der schmalen Hauptstrasse 2 der Schweiz.
Wie könnte eine Lösung aussehen?

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13 Kommentare

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puravida

14. Aug. 2025

Bis 2023 fuhr ich mehrmals jährlich die Axenstrasse von Brunnen in Richtung Flüelen. Mit ein bischen Rücksichtnehmen war das kein Problem. Es ist sehr schade das für Touren wie Chlausen - Pragel, Vierwaldstättersee Umrundung oder in den Süden nun ein Shuttle genutzt werden muss.
Eine Einbahn für den Zweiradverkehr, währe hier eine schöne Lösung um diese Strecken/Gegend attraktiver zu machen.

hirondelle

3. Juli 2023

Das ASTRA hat eine Lösung gefunden, auf seine Weise: Ab Dienstag, 11. Juli, bis voraussichtlich 2033 wird ein Verbot für Velos und Motorfahrräder zwischen Brunnen und Sisikon verfügt. Als Ersatzmassnahme wird ein kostenloser Veloverlad-Shuttle-Service angeboten.

Mit dem Veloverlad-Shuttle-Service werden Brunnen/Ingenbohl, Morschach über den Rastplatz Wolfsprung und die Tellsplatte bei Sisikon erschlossen. Die Signalisation und Wegführung für die Velofahrenden werden entsprechend angepasst.

https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen/medienmitteilungen/zofingen/a4-axenstrasse-erhoehung-der-verkehrssicherheit.html

🤡

ollibe

3. Juli 2023

https://www.srf.ch/news/schweiz/neue-massnahmen-so-soll-die-axenstrasse-sicherer-gemacht-werden

lukasg

8. Aug. 2021

Liebe Urner Kantonspolizei
Ich weiß, dass Ihr unter anderem da seid, um das Gesetz durchzusetzen. Das ist gut so.
Aber: an der Axenstrasse begibt/begab (Ich glaube, in der Zwischenzeit wurde einiges baulich verbessert) sich jeder Velofahrer in Lebensgefahr. Da ist es absolut logisch, dass jeder vernünftige Velofahrer aufs Trottoirs ausweicht.
Statt Velos hier zu büssen, solltet Ihr Autos und LKWs büssen, die gefährlich überholen. Das wäre viel sinnvoller und auch Euer Auftrag. Einzig: Es ist schwieriger…
Also: Macht bitte nicht die Arbeit mit dem geringsten Aufwand, sondern die sinnvollste Arbeit.
Besten Dank und Gruss, Lukas

praktikant

24. Apr. 2021

Aber laut Polizei des Kantons Uri ist es besser, der Velofahrer und Gümmeler begibt sich in Lebensgefahr als dass er auf dem Trottoir fährt. Am Freitag, 23. April, fanden Kontrollen statt und diverse Velofahrer und Rennradfahrer sind gebüsst worden. Bitte mal Anfragen an die Polizei im Kanton Uri und die Langsamverkehrsbeauftragten stellen, was der Plan ist bei solchen Massnahmen? Ein Maximum an Verkehrstoten und ein Maximum an Autofahrer-Hass, die ja eh schon keine Freude an Velofahrern haben?

lukasg

5. Aug. 2021

Bussen gezielt in solchen Situationen sins eine riesen Sauerei. Anders kann man das leider nicht sagen. Sonst bin ich ja ein anständiger Bürger….

k4r

23. Apr. 2023

Für den problematischen Teil der Strasse ist nicht die Kantonspolizei Uri zuständig sondern der Kanton Schwyz. Die Gernze verläuft kurz vor dem Ortseingang Sisikion. Meines Wissens hat die Schwyzer Kantonspolizei noch nie eine Busse für Fahren auf dem Trottoir verhängt. Insofern kann man die Busse vermeiden, in dem man das Trottoir an der Kantonsgrenze verlässt. Nicht optimal, aber vermutlich für den Moment die beste Lösung.

Der Kanton Uri hat auf seiner Seite von Sisikon einwandfreie Fahrradwege gebaut. Es ist der Kanton Schwyz der wie üblich keine vernünftige Infrastruktur zur Verfügung stellt (siehe z.B. auch Arth - Walchwil)

lija31415

20. Sept. 2018

People from the region told us not to take this route and rather take the train between Sisikon and Brunnen. I strongly advise you to do the same. It would be nice to at least to be able to take this train for free.
I am wondering if it will need a dead cyclist for things to change? Probably...

praktikant

24. Apr. 2021

And if you swerve onto the pavement out of danger to your life, you will get a fine. That's how it works in the canton of Uri...

sabato

20. Juli 2018

Ich kann das nur bestätigen. Es gibt momentan keine Strasse die ich mit dem Velo noch weniger gerne fahre. Dort muss sicher etwas gemacht werden, denn einige mit denen ich Passfahrten besprochen und auch geplant hatte, haben mir das Gleicher erzählt wie dem user "RMTB": "..ich fahre dann einfach auf dem Trottoir..". Das ist sicher für den Augenblick, wo man überrascht wird an welch gefährlichen Stellen man am Gegenverkehr vorbei vom Veloweg auf die Strasse wechseln Soll (Uhrzeigersinn), eine Notlösung. Aber das macht auf Dauer weder den Fussgängern, noch den Auto/Lastwagenfahrern und schon garnicht dem Velofahrer Spass.

Ich fahre fast immer in Uhrzeigersinn rundum den Vierwaldstättersee und bleibe auf dem Trottoir, aber auch in die andere Richtung fahre ich immer auf den Trottoir. Das erlaube ich mir selber, dumm ist nur dass es manchmal sehr eng wird bei Gegenverkehr, dann halte ich an und mache Platz.

praktikant

24. Apr. 2021

Platz machen und Rücksicht nehmen ist ja selbstverständlich. Ist ein Geben und Nehmen. Genau wie Radfahren mit Verstand. Aber die Polizei möchte Dich lieber in Lebensgefahr auf der Strasse sehen. Gestern hättest Du eine Busse kassiert auf dem Trottoir. CHF 40.

velopol

2. Okt. 2017

Bin da diesen Sommer durch und hab mir als sehr geübter Velofahrer fast in die Hosen geschissen - echt nicht lustig wenn man von einem 5 Axer auf der Axenstrasse überholt wird.