Sehr velofreundlich
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Sehr gute Lösung ! So breit sollten Radstreifen grundsätzlich sein (warum sind sie das nicht ?)
Autofahrer orientieren sich beim Überholen an den gelben Markierungen. Je weiter sie vom Strassenrand entfernt sind, umso grösser ist der Überlebensraum für den Velofahrer.
Ich fühle mich auf solch breiten Radstreifen deutlich sicherer als auf denen mit der üblichen (zu knappen) Breite.
18 Kommentare
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Konto erstellenmr_bee
17. Jan. 2026
Nachtrag:
Kürzlich wurde ich auf der Bruggerstrasse ("normal"-schmale Velostreifen) sehr knapp überholt. Meine Beschwerde wurde gekontert mit: "Bin ich in Deine Fahrbahn reingefahren ?".
Das sagt doch alles: Nicht wenige Autofahrer meinen, dass sie beim Überholen eines Velos bis ganz an die gelbe Markierung heranfahren dürfen. Bei breiterem Velostreifen ist dann der Rest-Abstand grösser !
(nebenbei: der sehr knappe Überholabstand ist im Velo-Drittweltland CH ja gar nicht verboten..... aus Windschutzscheiben-Perspektive haben die nervigen zweirädrigen Verkehrshindernisse sowieso nichts auf der Strasse zu suchen...)
Ein potentieller Nachteil der breiten Velostreifen ergibt sich beim Überholen von Velos bei Gegenverkehr. Der Gegenverkehr erkennt die Überholsituation meist nicht und bleibt meist links vom gelben Streifen. Dadurch wird der Überlebensraum für den Velofahrer noch kleiner. Breitere Streifen könnten das noch verschlechtern.
Andererseits: Wenn die Fahrbahn so schmal ist, dass die Autos im Gegenverkehr sowieso rechts der gelben Linie fahren müssen, wäre der breite Streifen wieder vorteilhaft.
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Gelöschter Account
Die Bruggerstrasse ist eine klaffende Wunde in dem sonst schönen Baden. Absolute Hölle nicht nur auf dem Velo.
Da fahre ich auf der linken Kante der Linie, damit bleibt zumindest etwas Raum zum Flüchten vor Asis wie beschrieben. Viele andere bleiben dann doch auch eher hinten oder schwenken etwas aus, weil hat ja Platz.
Das würde alles funktionieren wenn es den Überholzwang nicht gäbe oder man konsequenter Führerausweise einziehen würde.
Aber anderes Thema ;)
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Gelöschter Account
Der Kanton weigert sich leider irgendwas daran zu ändern
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zweiracabrio
26. Apr. 2025
Für ein MIV-Einbahn-Setting wäre das tipptop.
Für alles Andere nicht, weil der MIV dazu erzogen wird, dass im Velostreifen fahren ok ist, stehenbleiben auch.
So ähnlich wie bei Mischzonen Velofahrende dazu erzogen werden, dass Ausweichen aufs Trottoir ok ist.
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anna_6443
2. Apr. 2025
genau!
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v. elo
15. März 2025
Auch mit Sicht aus der Stadt Zürich finde ich dies super. Die Strasse ist so schmal, dass es ansonsten gar keine Veloinfrastruktur gäbe. Die Velostreifen geben den Überholabstand vor. Da die Velostreifen breit sind, ist der Überholabstand grösser als bei den meisten Strassen mit Mittellinie und schmäleren Velostreifen.
An den richtigen Orten finde ich Kernfahrbahnen super, vor allem wenn sie wie ihr mit schmalem Kern und breiten Velostreifen markiert sind. In der Stadt Zürich sind sie leider oftmals an Orten markiert, wo sich regelmässig Staus bilden.
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erdbeertorte
15. März 2025
Die Markierungen 30 + Zone irritieren mich. Sie sind nur auf eine Fahrtrichtung ausgerichtet. Sie lässt darauf schliessen, dass es sich um eine MIV Einbahnstrasse handelt. Das erste Foto stützt diese These nicht.
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samuvelo
15. März 2025
Ich fände es einen Versuch wert mal zu testen, ob die Autos richtig fahren, wenn die Velostreifen rot eingefärbt sind.
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Gelöschter Account
An die Zweiflern aus Zürich ;) an der Stelle hat es relativ wenig Verkehr und besonders wenig Auswärtige, sondern hauptsächlich Badener Anwohner. Das ist nicht Zürich und auch nicht Aargauer Land/Agglo.
Mit den breiten Streifen muss man sich als Autofahrer schon in besonderem Mass respektlos verhalten. Gibt's auch , aber hier sehe ich eine deutliche Verbesserung zur vorherigen Situation
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pinkisdead
15. März 2025
Ich verstehe deine Perspektive und vertraue darauf, dass du den Ort besser kennst. Dennoch beunruhigt mich, dass Projekte wie dieses an diesem Ort eine bereits falsche und oft missachtete Vorstellung unter MIV-Fahrern weiter festigen könnten – nämlich, dass es völlig in Ordnung (und legal) ist, auf der Velostreife zu fahren.
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Gelöschter Account
Ist es das nicht sowieso? Gestrichelte Linien dürfen doch eh überfahren werden? Lasse mich gerne belehren. Ich sehe das Problem auch bei den "klassischen" schmalen Streifen wo Autofahrer meinen sie müssten keinen seitlichen Abstand halten weil die Velos ja "ihre eigene Bahn" haben. Da sind mir die breiten Streifen mit Der Kernfahrbahn deutlich lieber.
Bei dichtem Verkehr bin ich ganz bei euch, da ist das Blödsinn weil dann auch anständige Autofahrer meinetwegen aus Unwissen den Velostreifen blockieren oder gefährlich befahren .
In dem Fall bräuchte es dann vernünftig getrennte Infrastruktur die ein befahren durch Autos verunmöglichen sonst ist's wie so oft sinnloses Gepinsel.
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lezurex
15. März 2025
Das Befahren eines gestrichelten Velostreifens ist legal, sofern dabei keine Velofahrenden behindert werden. In Zürich funktioniert das aber vielerorts nicht, nämlich da, wo es zu viel Verkehr (=Stau) hat.
Kernfahrbahnen haben schon ihre Daseinsberechtigung, können aber auch falsch eingesetzt werden und das Prinzip dahinter müsste den Autofahrenden noch etwas bekannter gemacht werden. In den Niederlanden (oder wars doch Dänemark?) sind Kernfahrbahnen auf kleineren Landstrassen usus.
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Gelöschter Account
Mit der Brugger Strasse haben wir ihn Baden eine ähnliche Katastrophe wo eine Kernfahrbahn nie im Leben funktionieren würde.
Bei viel Verkehr und häufigen Staus muss einfach eine separate Velospur her
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pinkisdead
15. März 2025
Es tut mir leid, aber da muss ich widersprechen. Angesichts des Verhaltens der meisten Autofahrer in Schweizer Städten gegenüber Velofahrern wirkt dieses Setup sehr stressig und gefährlich. Die meisten Menschen würden nicht vor dem Lieferwagen in dem Bild stehen wollen. Mir persönlich wäre das egal, aber die Mehrheit fühlt sich gestresst und betrachtet das Fahrrad auf lange Sicht nicht als eine praktikable Pendeloption.
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zweiracabrio
15. März 2025
Das Auto hinter dem Velo hat kaum eine Velolänge Abstand....
Das ist definitiv zu nahes Auffahren, ungemütlich und leider auch sehr unfallträchtig.
Was wenns ein Stein auf der Fahrbahn hat, worauf ich ausschlipfe oder dem ausweichen muss?
Solche Unfälle werden in den Medien dann breitgeschlagen als
"Velo ist mit Auto kollidiert"
obwohl absolut keine Schuld bei der velofahrenden Person lag und in Wahrheit, das Auto von hinten ins Velo geknallt ist infolge einem Moment (oder deutlich länger) Unfaufmerksamkeit der Fahrerin...
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meh_velo_yes
15. März 2025
Ich denke auch Transporter ist zu nah und das stresst viele. Ich finde das Signal breiter Velostreifen dort aber gut, da es die Velos unterstützt und fördert. Es ist auch Tempo 30. Da es (noch ??) keine Einbahnstrasse ist, bleibt es nicht anders möglich f. breitere Fahrzeuge, als auch mal auf Streifen zu fahren im Begegnungsfall. Es ist nicht perfekt, aber ich fahre dort jetzt entspannter mit Velo als vorher. Ich glaube auch, dass zu viele Autofahrer:innen, LKWs Velos nichtgut respektieren, was sich ändern sollte, aber ich denke es ist nicht die Mehrheit. Die Park- Römerstrasse wird jetzt auch weniger als Schleichweg o.Abkürzung benutzt, denke ich, um Hasel- Bruggerstr. auszuweichen. Es würde ruhiger. Rote Einschlämmung fänd ich auch gut.
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tiez
15. März 2025
Schöne Fleischbremse / Kernfahrbahn 😓
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mr_bee
15. März 2025
Fleischbremse ??
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