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Lieferwagen auf dem Velostreifen

einsachtsieben 26. Juni 2025

Öfter parken Lieferwagen auf dem Velostreifen. Ausweichen ist gefährlich und kann Angst bereiten. Besser wäre eine Schwelle oder Pfosten am Boden oder ein offizielles Parkverbot

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Vielen Dank für Ihren Eintrag.
Wir verstehen, dass die Situation der Parkierung auf der Haldenstrasse ungünstig ist und für den Veloverkehr eine grosse Herausforderung darstellt.
Derzeit wird eine Auslegeordnung gemacht, welche der Varianten aus der von der Stadt Luzern erwähnten Machbarkeitsstudie weiter bearbeitet (Stufe Vorprojekt) werden soll. Die Varianten aus der von der Stadt Luzern erwähnten Studie werden aufgenommen. Da es sich um bauliche Massnahmen handelt, ist mit einer Planungsphase von mehreren Jahren zu rechnen.

4 Kommentare

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Kanton Luzern

28. Mai 2026

Vielen Dank für Ihren Eintrag.
Wir verstehen, dass die Situation der Parkierung auf der Haldenstrasse ungünstig ist und für den Veloverkehr eine grosse Herausforderung darstellt.
Derzeit wird eine Auslegeordnung gemacht, welche der Varianten aus der von der Stadt Luzern erwähnten Machbarkeitsstudie weiter bearbeitet (Stufe Vorprojekt) werden soll. Die Varianten aus der von der Stadt Luzern erwähnten Studie werden aufgenommen. Da es sich um bauliche Massnahmen handelt, ist mit einer Planungsphase von mehreren Jahren zu rechnen.

radtlos

28. Mai 2026

Möglichkeiten von Sofortmassnahmen? Wieso nicht Tempo 30?

Die Situation ist nicht ungünstig, sondern wegen der hohen Geschwindigkeitsdifferenz und den dünnen herausragenden Laderampen gefährlich. Es betrifft nicht nur den Veloverkehr, sondern auch den Fussverkehr. Ein Augenschein vor Ort oder eine empirische Datenerhebung mit einer Kamera, zur Erfassung der tatsächlich oft vorkommenden gefährlichen Situationen, könnte helfen für das Verständnis. Wobei leider einige Personen aufgrund der ungenügenden Veloinfrastruktur in der Stadt Luzern schon gar nicht das Velo nehmen.

Es ist für ein Kind leider kaum machbar die Hand herauszustrecken, wieder hineinzunehmen, nach hinten zu schauen, die Geschwindigkeit eines mit 50km/h heranrauschenden Autos einzuschätzen, wieder nach vorne schauen, nochmals die Hand herauszuheben und dann in die Strasse auszuscheren. So wird es gelernt in der Veloschule, aber funktioniert bei 50km/h leider nicht.

Selbstverständlich sind die Hotels und die Lieferfahrzeuge auf einen machbaren Güterumschlag angewiesen. Gleichzeitig haben diese ihr Privatgrundstück zu nutzen und nur soweit nötig den öffentlichen Raum. Nun hier auf mehrere Jahre zu vertrösten, wenn täglich und mehrfach der Fussweg und Veloweg versperrt wird, ist leider wieder mal ein Faustschlag ins Gesicht für beispielsweise Rollstuhlfahrerinnen oder Kinder auf dem Velo.

Ich kenne die Vorschriften für den Güterumschlag nicht genau, aber ich gehe nicht davon aus, dass eine komplette Versperrung des Fusswegs und Velostreifens mit LKW erlaubt sein dürfte. Ganz konsequenterweise, müsste der LKW immerhin so wenig wie möglich auf dem Trottoir den Güterumschlag betreiben, dass immerhin Menschen im Rollstuhl noch durchkommen. Und aus Sicht einer ganzheitlichem Raumplanung stellt sich wieder mal die Frage, weswegen eigentlich der öffentliche Grund i.S. der Fussverkehr- und Veloinfrastruktur immer für Güterumschlag genutzt wird, und nicht einfach die Strasse selbst, wenn es keine vorgesehenen Umschlagsflächen gibt.

Das hier täglich dünne Laderampen auf Höhe des Halses der Velofahrenden entgegenragen, ist wirklich gefährlich, hat nichts mit Angstmacherei zu tun und auch nichts mit "Fähigkeit" ein Velo zu fahren. Die neueren Laderampen haben immerhin gelbe Warnblinker. Aber im dümmsten Fall sieht man es wirklich sehr schlecht, v.a. wenn sich gerade keine Person auf der Laderampe befindet.

Selbst wenn frühzeitig auf die Strasse ausgeschert wird, um den LKW mit genügend Abstand zu umfahren, wird einem teilweise von hinten aufgefahren, angehupt, usw.

Viele der Lieferwagen könnten beispielsweise hinten in der grossen Einfahrt zum Parking anhalten oder in den Zwischenräumen der Zufahrten zu den Hotels. Diese zwei Minuten mehr mit dem Palettrolli dürften zumutbar sein. Das würde bereits einiges an Gefährdungen wegnehmen. Die bereits vorhandenen Parkmöglichkeiten der Hotels sollten nicht nur für die Gäste genutzt werden sollen.

Geht es nicht anders und MUSS ein LKW auf dem Trottoir und Velostreifen den Güterumschlag betreiben, dann könnten die Hotels beispielsweise weiter vorne immerhin Warnsignale aufstellen oder ein vorübergehendes Tempo 30 Schild. Oder mit Pilonen etwas weiter vorne eine Art "Ausscherspur signalisieren". Oder noch viel besser, es wird mit Pilonen um den LKW herum ein Zwischenraum gemacht, wo die Velos fahren können. Dann werden sowohl Velos als auch Autos zum "ausscheren" gezwungen und alle müssen die Geschwindigkeit reduzieren.

Stadt Luzern

5. Aug. 2025

Die Anlieferungsproblematik entlang der Haldenstrasse ist der Stadt bewusst, weshalb 2021 eine Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der verkehrlichen Situation erstellt wurde. Diese zeigt verschiedene Varianten für die Behebung der Anlieferungsproblematik mit gleichzeitiger Verbesserung der Aufenthaltsqualität für den Fuss- & Veloverkehr auf.
Die Machbarkeitsstudie wurde dem Kanton präsentiert, der für eine allfällige Umsetzung zuständig ist.

radtlos

3. Feb. 2026

Gefährlich ist vor allem die hohe Geschwindigkeit von 50km/h, weil so eine viel höhere Differenz zum Langsamverkehr besteht. In der Veloschule lernen die Kinder: Hand herausstrecken, Hand hereinnehmen, nach hinten schauen, Hand wieder herausstrecken und abbiegen (bzw. hier auf die Strasse fahren). Bei 50km/h heranrauschenden Autos geht dieses Manöver leider nicht, wenn Lieferwagen den Veloweg blockieren.

Hoffentlich ist im Bericht deswegen für den Abschnitt Haldenstrasse bis weiter Richtung Luzernerhof, Schwanenplatz, Seebrücke und Bahnhofplatz eine 30 km/h vorgesehen.