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Mietvelos blockieren gesamten Veloabstellplatz mit Veloständern

anonym 3. Nov. 2025

Die roten Mietvelos der Stadt Basel versperren die ohnehin schon sehr spärlichen Veloständer für private Velos. Auf 8 Veloständer waren hier auf der Lyss 8 rote Mietvelos platziert... Gewisse wurden dann von Velofahrenden bereits auf die Seite gestellt.
Bitte unbedingt zusätzliche separate Flächen für diese roten Mietvelos erstellen und nicht die wenigen vorhandenen Veloständer den Velofahrenden wegnehmen, welche ihre privaten Velos diebstahlsicher abschliessen möchten!

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Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.

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Die roten Velos markieren, mehr als sie genutzt werden. Das ist sehr ärgerlich. Ich find's aber grundsätzlich richtig, die roten Velos aufzustellen und hoffe auf das Stehvermögen unserer Kantonsregierung. Denn lauscht man unserem Verkehrsminister im Bundesbern, dann ist die Verkehrswende abgesagt oder steht zumindeste auf der Kippe.

Zurück zum Kanton Basel-Stadt: Die Raumknappheit ist beelendend, der Bedarf ist nachweislich riesig.

Was tun? Die Regierung Antwortet auf den parlamentarischen Anzug 'Erschliessung der Innenstadt für den Veloverkehr' (https://grosserrat.bs.ch/dokumente/100397/000000397516.pdf) wie folgt:


Die Erhebungen und Abklärungen haben ergeben, dass das grösste Potenzial zur zeitnahen Verbesserung der Veloabstellplatz-Situation im öffentlichen Raum liegt. Der Beitrag von Flächen in ungenutzten Liegenschaften ist mangels Vakanzen und geeigneter Standorte sowie aufgrund geringer Wirtschaftlichkeit zu klein, um das Problem der fehlenden Abstellplätze grundsätzlich zu lösen. Längerfristig bieten Velostationen eine attraktive Lösung, um die erhoffte Entlastung des öffentlichen Raums zu erreichen. Ihre Realisierung ist aber unbedingt mit der Realisation von Grossvorhaben (wie der Haltestelle Mitte des Herzstücks) oder dem Umbau des entsprechenden Stadtraums bzw. zu koppeln, damit die bauliche Tätigkeit in der Innenstadt und auch der Investitionsaufwand in einem zumutbaren Rahmen gehalten werden.

Durch Anpassungen und eine effizientere Bewirtschaftung der bestehenden Abstellflächen lässt sich die Veloparkier-Situation kurzfristig verbessern. Damit kann gegebenenfalls die Anzahl der zusätzlich benötigten Abstellplätze erheblich reduziert werden. Auf dieser Erkenntnis beruht die Reihenfolge nachstehender Lösungsansätze.



Optimierung der bestehenden Abstellflächen

Bestehende Parkfelder anpassen und bewirtschaften: Ausdehnung und Lage optimieren für höhere Akzeptanz und gleichmässige Ausnutzung; ungenutzte/wenig genutzte Velos entfernen und Parkdauerbegrenzung einführen

Abstellplätze situationsgerecht kennzeichnen und ausstatten Parkfelder markieren, auch Spezialfelder für Velos mit Anhängern und Cargo-Bikes; Ausstattung situations-/nutzungsbezogen optimieren für geordnetes, effizientes Abstellen

Unterstützende Kommunikation des Angebots: Einführung einer Veloparking-App oder Integration der Abstellplatz-Information in ein bestehendes Tool, um das Auffinden der nächstgelegenen Parkfelder zu erleichtern. Temporäre Anpassungen der Veloparkierung (wie bei Baustellen, Anlässen) kommunikativ begleiten.



Schaffung neuer Abstellplätze

Zusätzliche Abstellmöglichkeiten im öffentlichen Raum schaffen: Auf ungenutzten Flächen und durch Umwidmung von Autoparkfeldern, wenn die Optimierung bestehender Felder nicht ausreicht

Vorgaben für neue Stationen des Veloverleihsystems definieren: exklusive Verleih Stationen möglichst auf bisher nicht als Veloparkfeld zugewiesenen Flächen

Umnutzung von geeigneten Liegenschaften für öffentliche Abstellplätze prüfen: Bei sich ergebenden Chancen (temporäre) Umnutzung prüfen unter Berücksichtigung von Eignung, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz

Angebotserweiterung mit grösseren Anlagen vorantreiben: Velostationen in den definierten Bereichen frühzeitig mitdenken, in Planungen aufnehmen und Abhängigkeiten möglichst gering halten



Kurzfristige Verbesserungen im öffentlichen Raum

Auf Basis der Lösungsansätze und groben ortsbezogenen Vorschläge geht das Bau- und Verkehrsdepartement mit einer departementsübergreifenden Arbeitsgruppe die Umsetzung an. Die Arbeitsgruppe plant die zu optimierenden bzw. neu zu schaffenden Parkfelder und nimmt die nötigen Abwägungen einzelfallbezogen, im Einklang mit den einschlägigen Vorschriften und dem Gestaltungsanspruch der Innenstadt vor.



Nutzung von Liegenschaften

Auch wenn kurzfristig ausserhalb Allmend keine grossen Verbesserungspotenziale der Veloabstellplatz-Situation bestehen, wird das Bau- und Verkehrsdepartement sich ergebende Chancen einer Umnutzung von geeigneten Liegenschaften prüfen, wenn sie einen effektiven Beitrag zur Lösung des Abstellplatzproblems leisten können. In diesem Zusammenhang wird auf den Bericht der UVEK vom 15. Dezember 2021 zum Ausgabenbericht betreffend Ausgabenbewilligung für die zur Neuorganisation und Umgestaltung des Bereichs Schifflände/Marktplatz notwendige Projektierung verwiesen. Darin fordert die UVEK, dass die Schaffung von Veloabstellplätzen z.B. im Storchenparking und beim Umbau des Spiegelhofs geprüft werden soll. Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt



Planung von Velostationen

Auch soll die Planung der Velostationen, wo sinnvoll und im Kontext der Grossvorhaben möglich, vorangetrieben werden (siehe Geschäft P220703, Ausgabenbericht «Neugestaltung Barfüsserplatz»).



Monitoring

Aus den Ergebnissen der Erhebung, die aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt aussagekräftig ist, sind lediglich Prognosen abgeleitet. Es braucht ein regelmässiges Monitoring, um den effektiven Auslastungsgrad der Abstellplätze fortlaufend zu erheben, und um zu überprüfen, ob zusätzliche oder angepasste Parkfelder dem prognostizierten Bedarf entsprechen.