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Hier viele Geisterfahrer. Bitte Fahrtrichtung Velo klarer markieren

amateur 24. Nov. 2025

Wenn ich hier vom Bahnhof Hardbrücke herkommend Richtung Norden fahre, kommen mir recht häufig fehlgeleitete Velos entgegen. Die Einbahn ist nur implizit erkennbar, aber nicht klar markiert. Es würde z.B. eine Signalisierung am Boden helfen, zumindest als Argumentshilfe für die korrekt fahrenden Velofahrer.

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23 Kommentare

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amateur

20. Aug. 2026

Mit so einem Spot kriegt man halt automatisch zero reaction von @zurich. Es wäre zwar krass einfach und günstig zu beheben (einmal Firma Morf o.ä. aufbieten für 2x Velosymbol aufmalen mit Pfeil). Aber da es nicht so ins Velo-vs.-Autoschema passt 🤷

tsüri_style

30. Nov. 2025

Mit dem Projekt Neue Hard und Geroldstrasse dürfte dieser Zustand legalisiert werden. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Pläne (https://taz.stadt-zuerich.ch/baustellenliste-planauflage/files/planauflagen/12241/Situation%20Neue%20Hard%20Geroldstrasse.pdf) richtig gelesen habe, aber dürfte an der Kreuzung noch eine seperate Überführung für Radfahrende geben, wo die danach aber hin sollen, erschließt sich mir nicht, denn ggü bleibt mit den weißen Parkplätzen alles wie‘s ist, und eine neue Mischfläche würde dem formulierten Ziel der Stadt widersprechen… Vermutlich ist der Gedanke, dass die Radfahrenden vor allem links abbiegen sollen, den Zweiwegeradstreifen benutzen, um den Bogen über die Geroldstrasse zum Bhf Hardbrücke zu fahren…?

brummbaer

30. Nov. 2025

Bei dem von dir verlinkten Plan steht Parkplätze Weiss 0 Differnz -25. Das bezieht sich natürlich nur auf den Projekt Perimeter. Ist auch auf dem Plan ersichtlich durchgestrichene P. Die Privatparkplätze auf Privatgrund bleiben natürlich bestehen.

tsüri_style

30. Nov. 2025

jop, das bezieht sich aber hauptsächlich auf die Parkplätze unter der Geroldrampe, die an der Hardstrasse zwischen Bhf Hardbrücke und Pfingstweidstr bleiben bestehen… der Abschnitt ist ja wie auch nicht Teil des Projekts, aber ich frage mich halt schon, warum bei der PfingstweideAmpel eine Velofurt geplant, diese aber nicht zum Bhf weitergeführt wird. Das ist mmn nicht wirklich intuitiv…

jj23

11. Dez. 2025

und wann kommt das Projekt genau? 2075?

zuzuzuzu

29. Nov. 2025

Einbahnen gibt es nur auf der (Auto-)Fahrbahn, nicht jedoch auf Radwegen und Rad-/Fusswegen.

Man könnte bloss Velopiktogramme mit Pfeil markieren und dann hoffen, dass einem im Zweifelsfall das Gericht recht gibt, dass diese wirklich verpflichtend die Fahrtrichtung vorschreiben. Wissen tut man es noch nicht, denn unser super Strassenverkehrsgesetz regelt es nicht klar und Gerichtsurteile dazu scheint es noch nicht wirklich zu geben.

Wir hoffen, diese Spritztour durch die Pfützen unseres Strassenverkehrsrechts hat ihnen gefallen.

amateur

29. Nov. 2025

Mhh, spannend. Gab es dazu wirklich noch nie irgendein (Leit-)Urteil?

simonp

28. Nov. 2025

Nach acht Jahren in Zürich verstehe ich die Verkehrsführung für Velos an dieser Stelle immer noch nicht. Jedes Mal muss ich neu überlegen und mich voll konzentrieren: schlechte Sicht wegen der Autobrücke, Tramspuren, viele Fussgängerinnen und Fussgänger, fahrende Autos, Kreuzungen, parkierte Fahrzeuge, Busse usw. Viel unübersichtlicher könnte es kaum sein.

tiez

24. Nov. 2025

Solange es keine sichere und schnelle Alternative gibt, wird es auch mit Markierungen "Geisterfahrer" geben.

amateur

24. Nov. 2025

Hier wäre die sichere und sicher nicht langsamere Alternative, ganz normal auf der relativ wenig vom MiV befahrenden Strasse (links im Bild) zu fahren 🤷‍♂️

Bearbeitet: 24. Nov. 2025, 19:58:12

tsüri_style

24. Nov. 2025

@amateur das Problem an dieser „Alternative“ sind die fast parallel verlaufenden, und größeren Zugschienen, die Platz zum manövrieren erfordern, und dann noch die Rechtsabbiegenden, die idr ziemlich stark beschleunigen. Auch weiss ich nicht, wann du dort durchkommst, jedenfalls ist „wenig“ nicht deckungsgleich mit meiner Wahrnehmung… Wenn dann, müsste dort eine Spur aufgehoben werden… aber, tbh niemensch wird extra unter der Hardbrücke durchfahren, nur um „korrekt“ auf einem Radstreifen zu fahren, auf dem erhöhte Dooringgefahr besteht, und mensch dauernd von daddelnden Autofahrenden abgedrängt wird… nur um dann wieder unter der Hardbrücke an diese Kreuzung aus Hölle zu stehen… make no sense

Bearbeitet: 24. Nov. 2025, 20:36:01

amateur

25. Nov. 2025

@tsüri_style ich fahre hier jeden Tag zu Stosszeiten durch. Seit über 20 Jahren. Und du? Die von Dir beschriebenen Probleme beobachte ich seit dem Umbau vor einigen Jahren kaum mehr.

Ich habe nicht behauptet, dass es super ist. Aber auf jeden Fall besser als andere Velofahrer zu gefährden, nur um anschliessend auf dem Fussgängerstreifen und Trottoir Fussgänger verrückt zu machen.

Wer nicht auf der Strasse fahren mag, hat sonst noch die Möglichkeit, die Mischfläche auf Seite Schiffbau zu verwenden.

tsüri_style

26. Nov. 2025

@amateur welche Probleme beobachtest du kaum mehr? Die Gleise sind Fakt, und die ganzen Parkplätze wegen denen auf die Velospur ausgewichen wird auch.
Wenn du so oft dort durchfährst, dürfte dir sicher auch schon die irritierende Signalisation aufgefallen sein, denn vom Escherwyssplz her ist die Gleisspur ebenso als Radweg markiert, was die vielen Geisterfahrenden vllt auch erklärt.
Die ganze Verkehrsführung dort ist einfach unübersichtlich, gefährlich und irreführend.

amateur

26. Nov. 2025

@tsüri_style
> welche Probleme beobachtest du kaum mehr?
Beim Spot geht es ja in erster Linie um den kurzen Abschnitt zwischen Josef und Pfingstweid.
- Die Gleise haben unterdessen Schutzprofile drin
- Gefährlich beschleunigende Rechtsabbieger -> seit Umbau nicht mehr erlebt, dank schmalem Strassenprofil. Autos können die Velos nicht mehr überholen und auch die Kurve nicht schneiden.

Bei den Parkplätzen und Bedrängen der Velofahrer auf dem Velostreifen hast du völlig recht, betrifft aber den Abschnitt zwischen Heinrich und Josef. Wenn ich mich nicht täusche, läuft dort aber irgendeine Planung, das zu verbessern?

Und ja, die irritierende Signalisation ist mir aufgefallen. Mein Spot bezieht sich ja genau auf diese (und habe das auch in einem Kommentar ganz unten noch verdeutlicht) 😉

brummbaer

24. Nov. 2025

Das hier ist wirklich schlecht markiert. Auch die überleitung bei der Josefstrasse auf den Velostreifen. Da es nicht klar ist ziehen die Meisten durch und bleiben auf dem Fussgängerbereich.

Aber hier gibt es wenigstens genung Platz zum Ausweichen. Noch viel schlimmer finde ich die Geisterfahrer auf der Duttweiler und Europabrücke. Nicht nur sau eng, sondern auch sau gefährlich bei den Einmündungen der Strasse, aus der Falschen Richtung erwartet einem kein Auto.

pinkisdead

24. Nov. 2025

Ich habe mich immer gefragt, wie das rechtlich aussieht. Sind Velofahrer auf diesen beiden Brücken verpflichtet, je nach Fahrtrichtung die eine oder die andere Seite der Brücke zu benutzen? Ich finde es auch nervig, aber ich war mir nie sicher, ob es wirklich verboten ist oder nicht. Am Ende des Tages ist es ja kein Veloweg im Bereich der Strassenbahn, sondern einfach ein Trottoir mit Mischverkehr zwischen Velos und Fussgängern.

amateur

24. Nov. 2025

@pinkisdead Bei der Duttweilerbrücke ist die Fahrtrichtung klar markiert. Von Norden her ein Veloverbotsschild. Von Süden gelangt man erstens nicht legal zur westseitigen Einfahrt, und zweitens hat es dort am Boden ein Einrichtungs-Velosignet. Für fehlbare gäbe es wohl 20-40 Franken Busse oder so?

lezurex

24. Nov. 2025

Die Ordnungsbussenverordnung sieht fürs Benützen eines Radwegs resp. Radstreifens in die sogenannte "verbotene Fahrtrichtung" in 612.2 resp. 613 eine Busse von 30 Franken auf. Die Signalisation in der Schweiz ist aber bekanntlich mangelhaft, sodass in vielen Fällen schlicht nicht klar ist, in welche Richtungen man nun denn wirklich fahren darf, insbesondere an jenen Stellen, wo ein Schild "Radweg Ende" fehlt.

In Deutschland gibts eine ganz einfache Lösung dafür: Zweirichtungsradwege werden mit einem Zusatzschild mit zwei Pfeilen gekennzeichnet.

pinkisdead

24. Nov. 2025

Das Problem ist: Diese Regeln gelten für Radwege, aber hier reden wir über ein Trottoir, auf dem das Velofahren mehr oder weniger gestattet ist.
Aber ja, wie Lezurex sagt: Oft ist es sehr schwierig mit den Velopfeilen auf dem Radweg bzw. Trottoir. Es scheint irgendwie Standard in Zürich zu sein, dass selbst dort, wo das Velofahren in beide Richtungen erlaubt ist, ein Pfeil in die eine Richtung zeigt – und 50 m weiter zeigt ein anderer Pfeil in die andere Richtung.

Das sind alles Dinge, für die die Stadt keine Ausrede hat ausser Faulheit. Sowas wird weder vom Kanton noch vom ASTRA blockiert, es ist kein Budgetproblem und kein Lieferverzögerungsproblem. Es fehlt schlicht das Interesse der Stadt, Zürich velofreundlicher zu gestalten – durch klare Information und gute Organisation –, auch wenn komplizierte Projekte natürlich mehrere Jahre dauern können.

amateur

24. Nov. 2025

Nun ja, die Duttweilerbrücke ist eine der 4 Möglichkeiten, in der Stadt Zürich mit dem Velo das Gleisfeld zu queren. Mir fällt die Entscheidung schwer, welche von den 4 die schlechteste, welche die absurdeste, welche die peinlichste und welche die ätzendste ist. Bald sollte es ja eine fünfte namens "Franca Magnani" geben, die wird sicher gut. Wenn der Velotunnel der Masstab ist, müssen wir von Einweihung 2040 ausgehen. Ich komme dann mit dem Rollator vorbei 🥳

simulant

24. Nov. 2025

Ich verstehe eh nicht, warum die an sich pinselfreudige Stadt an anderer Stelle immer so markierfaul ist: Piktogramme, Veloaufstellflächen bei Kombi-Ampeln Fuss-/Veloverkehr etc. werden super minimalistisch angebracht.

dieghe

24. Nov. 2025

Hier müssten eigentlich endlich die Autos und die Mischzonen weg. Im Moment eine reine Katastrophe: Autos links, rechts und oben. Ich kotze.

amateur

24. Nov. 2025

Absolut, aber bei diesem Stück sind von der Pfingstweidstrasse her klar getrennte Spuren für das Velo und den Fussverkehr markiert, also keine Mischzone. Leider ist das von der Josefstrasse her kommend weniger gut ersichtlich. Übrigens haben auch auf dem Abschnitt Josef- bis Heinrichstrasse Velos eigentlich nichts verloren. Allerdings ist dieser Abschnitt sogar noch unklarer und verwirrender markiert.