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Wie lange müssen wir noch warten?

tsüri_style 3. Dez. 2025

…bis hier endlich eine bauliche Abtrennung hin kommt? Ist ja schön und gut, dass die Parkplätze weggekommen sind, dafür chillen jetzt dauernd iwelche LKWs, Sprinter etc pp auf der Fläche.
Kann ja nicht so schwer sein, bis zur Anlieferung von EF ein paar flexible Absperrpfosten zu montieren, damit Blaulicht immer noch Platz hat, aber es vielleicht so ein kleines bisschen so aussieht, als sei der Stadt die Ecke nicht komplett egal. Ein paar Pflanzen sind halt auch keine Infrastruktur.

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16 Kommentare

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zh2000

4. Dez. 2025

Wer hätte das bloss gedacht...?

Bearbeitet: 4. Dez. 2025, 08:22:44

maui

3. Dez. 2025

Gemäß "Spots in der nähe" ist das ja "gefixt" - Sieht man ja wie toll das funktionier 🙈😅

Illegales Parken beim City-Hallenbad gefährdet Velos

Die ganze Spurführung ist immer noch genau gleich schlecht wie
vor 3 Jahren gemeldet....

Wunsch neue Verkehrsführung für Velos entlang der Sihl

zwitserfietser

3. Dez. 2025

Aber das Gewerbe... /s

tsüri_style

3. Dez. 2025

der Postdude war am essen, und der lkw fahrer am daddeln, das wird immer mehr zum Rastplatz dort

thomas_reiss

14. Dez. 2025

Hast du das Gespräch gesucht? Wie haben sie reagiert?

zwitserfietser

14. Dez. 2025

@thomas_reiss
Würde ich sein lassen. Endet minimum mit einer Beleidigung, Gewaltandrohungen sind auch keine Seltenheit mehr. Im Zweifelsfalls lieber die 117 anrufen...

thomas_reiss

14. Dez. 2025

Hoi zwitserfietser
Danke für deine Rückmeldung.
Ich erlebe es anders. Klar, wenn ich Leute anschreie, was ich duchaus öfters tue, erlebe ich oft ebenfalls Aggression. Wenn ich die Menschen in ihren Blechkisten jedoch freundlich und in ruhigem Ton anspreche und sie darauf aufmerksam mache, dass ihr Verhalten die Sicherheit von zu Fuss gehenden und Velofahrenden gefährde (oft hilft es schon, wenn ich nicht schreie und erkläre, dass es bei mir Wut/Frust auslöst), erlebe ich oft, dass sich die Auto-/LWK-Fahrenden entschuldigen, bedanken und geloben, sich in Zukunft an die Regeln zu halten.
Ich glaube fest, dass das zielführender ist, weil a) die Leute verstehen, woher meine Wut kommt und sich in Zukunft eher korrekt verhalten und b) ich mich in meiner Wut viel häufiger gesehen fühle als wenn ich angeschrien/bedroht werde und dann den halben Tag weiter aufgewühlt bin.
Aber ja, gelingt mir nur nicht immer und kostet auch Energie, die nicht immer habe und nicht immer für die Fehler von anderen aufwenden mag :)

zh2000

14. Dez. 2025

Die Stelle ist exemplarisch für das immer gleiche Problem in Zürich: Zuerst werden einfach die Parkplatzmarkierungen entfernt, worauf zum Erstaunen der Verantwortlichen einfach weiter parkiert wird. Dann wird nachgebessert, aber natürlich immernoch nur ungenügend. Und nun wird das Problem wohl einfach ignoriert...

Absolut unverständlich, dass solche Stellen nicht standardmässig von Beginn an mit Pfosten abgesichert werden. Dann müsste sich auch niemand ärgern und die Verantwortlichn könnten sich auf neue Projekte kontentrieren, statt ständig nachvessern zu müssen!

Bearbeitet: 14. Dez. 2025, 12:37:35

tsüri_style

14. Dez. 2025

ja @Thomas, der Postbote hat mich beleidigt, und gesagt, dass ich ihn und sein Wagen nicht fotografieren dürfe, der LKW Fahrer hat kurz das Fenster runter gelassen, aber als er merkte worum es mir ging, hochgedreht und mich ignoriert…

Bearbeitet: 14. Dez. 2025, 15:08:54

zwitserfietser

14. Dez. 2025

Ich habe mir angewöhnt Fotos direkt an die Firmen zu schicken und mich zu beschweren. Wenn dadurch auch nur ein einziger dieser Fahrer Konsequenzen tragen musste, hat es sich für mich schon gelohnt.

amateur

14. Dez. 2025

Vorgestern habe ich einen LKW-Fahrer angesprochen, der totalblockierend auf dem Trottoir und im Halteverbot parkierte. Der sagte dann, er müsse da halt liefern, und es gebe keine andere Möglichkeit. Er war weder böse noch aggressiv, eher etwas jammernd im Ton.

Ich muss zugeben, dass ich jetzt auch nicht gleich wüsste, wo er hätte halten können. Schlug die wenig befahrene Seitenstrasse vor. Er sagte: aber da kommen ja die Autos nicht mehr durch. Ich: Aber die Fussgänger, die dürfen dann auf der Strasse gehen?

Ich sagte dann, das ich ihn anzeigen könne, aber das nicht tun werde. Er sagte: doch, machen Sie das! Ich: nein, tue ich nicht. Er: doch! Ich wünschte ihm viel Glück, und zog meiner Wege.

Nahm mir vor, sowas künftig sein zu lassen. Es ist nicht meine Aufgabe, als Hobby-Polizist tätig zu werden, solange ich nicht unmittelbar gefährdet werde (ja, ich hätte konkret auch die Strassenseite wechseln können). Ich weiss ja auch nicht genau, wie die Bestimmungen sind, und ich habe das Gefühl, die Stadt Zürich weiss es selber nicht.

Es werden Halteverbote verfügt, Lieferplätze gestrichen und Velostreifen eingezeichnet, aber die guten Chauffeure können dann selber schauen. Und die Polizei drückt alle 117 Augen zu, weil jeder möchte ja seine Weihnachtsgeschenke geliefert haben.

🤷🍿

Stellt euch mal vor, solche Vergehen würden in der aufgehenden Velostadt Zürich endlich ohne Pardon nach dem Bussenkatalog oder nach der Gesetzesänderung noch besser nach Einkommen im Promillebereich geandet!
Am Besten direkt beim Arbeitgeber, der die unterbezahlten Fahrer dieser Lieferwagen mit enormen Arbeitslasten eindeckt!

Ende des Traums

thomas_reiss

14. Dez. 2025

Ich teile deine Wut und dein Unverständnis über Falschparkende.
Und gleichzeitig halte ich die Forderung nach mehr Repression, wie sie hier und auch bei vielen anderen Posts vermehrt auftaucht (und viele Likes erhält), aus linker Perspektive, für problematisch.
Die Polizei kann schlechte Infrastruktur nicht ausgleichen. Ja, sie kann Einzelne büssen, aber das ist nicht ineffizient und nur vereinzelt zielführend.
Und die Polizei ist wirklich nicht so velofreundlich (ich hatte vor einigen Jahren mal einen Anruf eines Kreischefs der Stapo erhalten, weil ich mich unermüdlich über die, in meinen Augen falsche Prioriätensetzung der Stapo in einem Stadtkreis beschwert habe. Ein lustiges Gespräch. Fazit: Der Polizei sind Velofahrende relativ egal, und sie hätten Wichtigeres zu tun). Ich habe daraus genommen, dass ich mich für gute Infrastruktur und nicht für mehr Repression einsetze. Aber ja, es braucht sicher auch einen Kulturwandel bei der Stapo.
Und aus diversen Polizeikorps aus Deutschland und Lausanne wissen wir, dass Polizeikorps eine gewisse Affinität für rechtsradikale Personen haben. Ich möchte die Velosicherheit nicht an die Polizei delegieren und dieser Behörde mehr Macht im öffentlichen Raum geben als nötig.
Aber wie seht ihr das?

brummbaer

14. Dez. 2025

Aber genau dieses Linke, wir wollen keine "repression" führt zu einer gewissen Anarchie und aggression auf der Strasse. Weil jeder macht was er will. Und ja dazu zählen auch die Velofahrer wie auch die E-Scooter fahrer. Die sich nicht um Fussgängerbereich scheren.
Die Velofahrer sehen das sich die Autofahrer nicht an die Regeln halten, also warum soll ich und umgekehrt.
Regeln und Gesetze gelten nun mal für alle.
Wenn dir nie jemand auf die Finger klopft, dann erachtest du dein Fehlverhalten irgendwann als normal. Mir passiert ja nichts. Bwz. jeder macht dann seine eigenen Reglen und das führt zu Agression.
Eine Gesellschaft braucht eine gesunde Repression.

Bearbeitet: 14. Dez. 2025, 19:06:21

michid

14. Dez. 2025

Mir geht es nicht primär um mehr Repression sondern um die Verzerrung der Wahrnehmung einem grossen Teil der Öffentlichkeit: Autos stehen kreuz und quer wo es ihnen gerade passt und es wird als normal wahrgenommen ("Das Gewerbe muss halt..."). Velos hingegen "sind des Teufels fahren wie sie wollen und halten sich an keine Regeln." Hauptsache der MIV kann mit 50 durch dicht besiedelte Gebiete fahren, die paar schweren Unfälle mehr nehmen wir in Kauf. Aber Velostrassen vor Schulen geht gar nicht, denkt doch an all die Kinder. Und zum Schluss kommt dann Leo Sicuro, seine Kollegen vom BFU, der Suva und die Medienauftritte der Polizei und zementieren die Wahrnehmung, dass die Velofahrenden selber Schuld sind...

zh2000

15. Dez. 2025

Es ist die Aufgabe der Polizei, Velofahrende und Zufussgehende als schwächere Verkehrsteilnehmende von der Rücksichtslosigkeit der stärkeren Autofahrenden zu schützen. Daher braucht es meines Erachtens neben einer besseren Infrastruktur auch massiv mehr Blitzer und Kontrollen, da bei gewissen Leuten nur Repression wirkt (siehe z.B. die Wirkungslosigkeit von Lärmdisplays). Weshalb sich linke Kreise derart schwer tun, diesen Fakt zu akzeptieren, kann ich - ebenfalls als Linker - ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

Dabei ist es Aufgabe der politischen Führung, auf die interne Kultur sowie die Prioritätensetzung der Stadtpolizei Einfluss zu nehmen. Karin Rykart tut dies viel zu wenig, was der Grund ist, weshalb ich sie bei den nächsten Wahlen nicht nochmals wählen werde.

Bearbeitet: 15. Dez. 2025, 13:29:54