@Stadträt:innen und Amtsleitende: würden Sie ihr Kind auf dieser VVR velofahren lassen
Liebe Verantwortliche
Sorry, ich bin langsam etwas am Ende mit meinem Latein. Ist es wirklich das, was sich die Stadt Zürich unter einer VVR vorstellt? Ich denke/hoffe nicht. Stau Richtung Flurstrasse bis nach dem Fussgängerstreifen und Autos in die entgegengesetzte Richtung. Und auf der Kreuzung alles verstellt, die Busse freut es auch sehr. Wirklich nicht VVR like.
Es funktioniert nicht, solange die Route vom MIV befahren werden kann (es geht um ‚könnten‘, nicht ‚dürfen‘, wie man deutlich sieht). Jedes dieser Autos versucht die (wohl) überlastete Badenerstrasse zu umgehen. Das ist schlicht nicht für was die Strasse gemäss Richtplan vorgesehen ist (nicht klassierte Quartierstrasse). Und dieser ist behördenverbindlich. Und da auch eine VVR drauf liegt, zeigt sich m.E. überdeutlich, welche Bedürfnisse bei allfälliger Interessenabwägung zuerst berücksichtigt werden müssen. Die Stadt muss gem. RP dafür sorgen, dass die Strasse nicht als Schleichroute befahren werden kann.
Einzige Lösung ist m.E. ein Rechts-abbiege-Kammer-System (VVR nicht für querenden MIV durchlässig; zweimal rechts-abbiegen und man ist wieder da, von wo man kommt; siehe verlinktet Spot). Und alles andere ist m.E. schlicht illusorisch. Solange die Quartierstrassen befahren werden können - legal oder auch illegal wie man sieht - wird der MIV das tun.
Bitte: Bauprojekt Baslerstrasse (und weiteren einmündenden Strassen) unbedingt anpassen. Ihr baut damit nur die gleiche Situation nach - einfach mit Grün. Das geht so doch wirklich nicht. Oder findet ihr das ist hohe Quantität für Veloverkehr?
https://bikeable.ch/spots/14493
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Spots in der Nähe
Baslerstrasse in Zürich
Baslerstrasse 55, 8048 Zürich, Switzerland
Der Velostreifen mit Anhängerfalle, da plötzlich schmaler werdend...
Baslerstrasse 55, 8048 Zürich, Schweiz
Gefährliche Kurzzeitparkplätze
Baslerstrasse 55, 8048 Zürich, Switzerland
Warenumschlag auf VVR
Einkaufzentrum Letzipark, Baslerstrasse 50, 8048 Zürich, Schweiz
Quiz, eingeladene Teilnehmende: DAV, Frau Karin Rykart, Velocommunity
Baslerstrasse 50, 8048, Zürich, Switzerland
Wieder mal beim Letzipark
Baslerstrasse 50, 8066, Zürich, Schweiz
VVR Bauprojekt Teil 4: Gefahrenstelle wird genau gleich 2m verschoben wieder gebaut
Baslerstrasse 55, 8048, Zürich, Switzerland
VVR-Einbahnstrasse: Bitte bauliche Massnahmen zur Durchsetzung der Signalisation
Baslerstrasse 55, 8048, Zürich, Schweiz
8 Kommentare
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Konto erstellensicher.velofahren.in.zuerich
15. Jan. 2026
was für ein Trauerspiel
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noctua
13. Jan. 2026
was braucht ihr nebst solchen Bildern aus unserem Quartier sonst noch, damit ihr endlich den Zapfen aus eurem Allerwertesten nehmt? Tote? - Rykart? Brander? Was genau ist eigentlich eure Politik?
@Veloteam:
Schaut bitte, dass eure Chefinnen diese Dokumentation – und alle anderen (uebrigens sehr vernuenftigen) Posts von samuvelo – endlich auf den Tisch bekommen. Eskaliert es.
Das, was wir hier sehen, hat nichts, aber gar nichts mehr, mit „wir machen eine Gueterabwaegung und machen das Beste daraus“ zu tun.
Ihr gefaehrdet hier ganz konkret unsere velofahrenden Kinder in Altstetten.
ps: das zweite Bild gefällt mir sehr gut (zynisch gemeint, falls irgendjemand meine Emotionen oben noch nicht verstanden hat). MiV Verkehr in beide Richtungen. Könnte man nicht den Blitzer von der Langstrasse (wird ja da nicht mehr gebraucht) einfach auf die Baslerstrasse verfrachten. Dann wär mal eine Seite im NullKommaNichts MiV frei. Danke!
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michid
14. Jan. 2026
> Tote? - Rykart? Brander?
Behördenmitglieder können durchaus persönlich haftbar gemacht werden, wenn sie Gefahren nicht beseitigen, von denen sie Kenntnis haben. Beispielsweise wurde im Wallis vor einiger Zeit der Kantonsingenieur zu einer bedingten Gefängnisstrafe verurteilt, weil es zu einem Unfall mit einem Raft auf der Rhone kam, an einer ihm bekannten Gefahrenstelle. (Suche nach 134 IV 255):
"Auch wenn die Ausübung einer bestimmten Tätigkeit durch gesetzliche oder von Verwaltungsbehörden oder Verbänden erlassene Sicherheitsvorschriften geregelt ist, findet das allgemeine Prinzip weiterhin Anwendung, wonach derjenige, der ein Risiko schafft, dessen Verwirklichung zu verhindern hat. "
und
"Daher hat der Beamte, der ein Risiko geschaffen hat, die angesichts der Umstände notwendigen Vorkehren zu treffen. Er hat vorhersehbare Schäden auch zu verhindern, wenn ihn die einschlägigen Vorschriften nicht zum Handeln anhalten.
Wer nach der Schaffung einer Gefahr [...] passiv bleibt, begeht dadurch eine Fahrlässigkeit [...]"
Vielleicht müsste man den Druck auf die Behörden diesbezüglich deutlich erhöhen?
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samuvelo
15. Jan. 2026
Ich vermute, dass das Argumentieren mit möglichen tödlichen Unfällen kaum als konstruktiv oder zielführend wahrgenommen wird – auch wenn die Schweiz im europäischen Vergleich diesbezüglich schlecht dasteht.* Denn:
In Zürich nehmen die Unfallzahlen mit Velobeteiligung trotz steigender Verkehrsteilnahme ab, und man ist damit grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Diese Entwicklung ist erfreulich, und ich stelle den Effort zur Verbesserung der Veloverkehrssicherheit definitiv nicht infrage und bedanke mich auch für diesen Einsatz. Dennoch gibt es auch klar Punkte, die dabei m.E. berücksichtigt werden müssen:
- Die Dunkelziffer bei Velounfällen wird auf über 90 % geschätzt – das ergibt zwar weiterhin eine „Abnahme“, jedoch auch ein deutlich weniger positives Gesamtbild punkto Verkehrssicherheit.
- Rückläufige Kinderunfälle sind sehr positiv – wenn man aber sieht, dass praktisch kein Kind selbstständig auf der VVR unterwegs ist... Fragt sonst mal nach, wie viele Kinder in Kappeli (direkt an der VVR) mit dem Velo zur Schule fahren.
- Die gemeldeten (Beinahe-)Unfälle auf dem Unfallmelder zeigen weiterhin viele Sicherheitsdefizite entlang der VVR, besonders bei Einmündungen. Ein konsequentes Rechtsabbiegesystem könnte hier viel verbessern.
- Wenn Unfälle, die extra bei der Polizei gemeldet werden, nicht in der Statistik auftauchen, hinterfrage ich persönlich die Aussagekraft der Unfallstatistik schon auch etwas (Beispiel: Unfall VVR Bullinger/Hard auf geo.admin weiterhin nicht sichtbar; wurde der tatsächlich einfach nicht registriert?).
- E‑Trotti‑Unfälle nehmen stark zu***, sind gemäss Zürcher Statistik jedoch rückläufig. Unabhängig davon, wie man zu E‑Trottis steht: Auch sie sind auf eine sichere Veloinfrastruktur angewiesen.
All das zeigt m.E. deutlich, dass es sichere Netzelemente für den Veloverkehr braucht. Und die VVR als höchstes Netzelement sind genau die Verbindungen, die diesbezüglich den höchsten Standard erfüllen müssen.
*https://www.srf.ch/news/schweiz/250-verkehrstote-negativtrend-auf-schweizer-strassen-sterben-immer-mehr-menschen
**https://www.stadt-zuerich.ch/de/aktuell/medienmitteilungen/2025/03/verkehrsunfallstatistik-2024-mehr-veloverkehr-weniger-unfaelle.html
***https://www.srf.ch/radio-srf-1/rollende-gefahr-e-trottinett-e-trottinett-unfaelle-haben-um-mehr-als-200-prozent-zugenommen
Unfall VVR Bullinger/Hard
26. Nov. 2024 – samuvelo
Hardstrasse 70a, 8004, Zürich, Schweiz
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resignationsenthusiast
13. Jan. 2026
Fiktive Antwort der Stadt Zürich: 'Wir fragen nach, ob da noch etwas fürs Velo drin liegt.'
Entschuldigung! Aber der gesamte Gegenorkan gegen all die schönen (naiv gut gemeinten) VVR-Projekte geht mir gopferdammi so auf die Eier!
Zürich hat doch vor nicht allzu vielen Generationen für eine Velostadt abgestimmt!
DEMOKRATISCh!
Solange solche Sachen von den alten MIV-Büffeln/Velohassern/Ewiggestrigen umgesetzt wird, bleibt Zürich, was es ist: EINE VELOHÖLLE für Selbstmörder und Abenteuerlustige!
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zwitserfietser
13. Jan. 2026
Mich erstaunt auch ein wenig, dass man von Pro Velo nichts dazu hört (ausser ich habe es nicht mitbekommen)
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samuvelo
13. Jan. 2026
Könnte schon auch verstehen, wenn ProVelo ihre Energie und Kapazitäten (auch) an anderen Orten einsetzt. Hier scheint der Einsatz ja mässig viel zu bewirken, wenn man zB sieht wie die heutige Situation im Bauprojekt für die nächsten 30 Jahre verewigt wird.
Ich geb auch nur nicht auf, weil ich gern hätte, wenn die Kinder hier in Altstetten mal mit Velo ins Kappeli fahren könnten.
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amateur
13. Jan. 2026
Der Ausweichverkehr auf Quartierstrassen ist ein Knackpunkt. Nicht der einzige, aber solange die Stadt diesen nicht in den Griff bekommt, wird es nicht vorwärtsgehen.
Der Zustand auf den VVR ist besonders ärgerlich, aber betroffen sind auch zahllose weitere Quartierstrassen, die - auch ohne grünes VVR-Band - gute Nebenrouten fürs Velo sein könnten.
Der kantonale Antistauartikel ist irrelevant. Er bezieht sich nur auf übergeordnete Strassen. Davon gibt es erstaunlich wenige (siehe: Kommunaler Richtplan Verkehr 2021). Die Badenerstrasse ist beispielsweise nur eine kommunale Sammelstrasse.
Nein, liebe Stadt Zürich: BITTE nehmt Euren Mut zusammen und verteidigt UNSERE Strassen. Es kann nicht sein, dass diese den überkommunalen Stau schlucken müssen. Es gibt kein Gesetz, welches dies verlangt.
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