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Gefährliche Querung

lululu 20. Jan. 2026

Gefährliches Queren der Spur, um von Stadtzentrum Richtung Dreilindenstrasse zu gelangen.

Wurde dieser Spot verbessert?

Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.

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Vielen Dank für Ihren Eintrag. Derzeit wird im Rahmen der Vorstudie Luzernerhof/Alpenstrasse ein Black Spot Management (BSM) durchgeführt.
Ein BSM dient der schrittweisen Beseitigung von Unfallschwerpunkten im Strassennetz. Geeignete Massnahmen zur Sanierung werden auf Basis der Unfallanalyse abgeleitet, projektiert, realisiert und auf deren Wirksamkeit überprüft.

7 Kommentare

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radtlos

1. Juni 2026

01.06.26: Zufällig ausgewähltes Foto auf Google Maps. Foto hinzugefügt. Zwei (!) Situationen, die den Alltag des Veloverkehrs beweisen.

1) steht ein Auto im Velosack, offensichtlich hat es eigentlich rot. Wie genau soll jetzt ein Kind reagieren und korrekt einspuren?

2) steht ein Auto auf der Busspur. An dieser Stelle fehlt gänzlich eine Veloinfrastruktur, man wird im Bereich Bushaltestelle Luzernerhof aber aufgrund des hinten spärlich markierten Velostreifchens in die Bushaltestelle geleitet.

Wenn selbst zufällig von Google Maps aufgenommene Fotos solche Situationen zeigen, kann sehr einfach abgeleitet werden, wie oft es auch sonst im Alltag vorkommt... leider können wir auf dem Velo fahrend solche Momente nicht wirklich gut in der Realität festhalten.

Wann ändert sich etwas an diesem viel zu gefährlichen Knotenpunkt?

Kanton Luzern

9. Feb. 2026

Vielen Dank für Ihren Eintrag. Derzeit wird im Rahmen der Vorstudie Luzernerhof/Alpenstrasse ein Black Spot Management (BSM) durchgeführt.
Ein BSM dient der schrittweisen Beseitigung von Unfallschwerpunkten im Strassennetz. Geeignete Massnahmen zur Sanierung werden auf Basis der Unfallanalyse abgeleitet, projektiert, realisiert und auf deren Wirksamkeit überprüft.

veloflitz

25. Feb. 2026

Kanton Luzern, wäre es nicht viel eher angebracht Sofortmassnahmen zu ergreifen, in Anbetracht dass auf derselben Kreuzung im 2025 ein*e Velofahrer*in ums Leben kam?

Bearbeitet: 25. Feb. 2026, 18:08:51

velofeedback

20. Mai 2026

Wird bei einem solchen BMS auf Daten von vergangenen Unfällen, auf Beobachtungsanalysen oder auf eine objektive Beurteilung der Gefahrenstellen abgestützt? Das Problem ist, dass eigentlich viele Personen auf das Velo umsteigen würden, es aber nicht tun, wenn die Infrastruktur fehlt. Rein auf vergangene Unfälle abzustellen wäre daher falsch. Es braucht eine präventiv-vorausschauende Beseitigung von Gefahrenstellen. Das bedeutete Infrastruktur und nicht nur Farbe. Ein Blick in Mobilitätsstudien und andere Länder reicht - im Übrigen wird dort auch nicht das lokale Gewerbe kaputt gemacht.

radtlos

26. Mai 2026

Sicheres Abbiegen sieht anders aus...

radtlos

26. Mai 2026

Ist das BMS die gleiche Studie, welche in diesem Post angesprochen wurde?
Velos werden von Autofahrern abgedrängt

Demnach kann frühestens Anfang 2027 mit Resultaten gerechnet werden und gemäss Ihrer Antwort in Bezug auf das BMS wird danach projektiert und realisiert? Das heisst frühestens so gegen 2029 ist in dieser Region mit Veränderungen zu rechnen?


2018:
https://www.zentralplus.ch/news/bus-und-velospur-beim-loewenplatz-kanton-stellt-sich-quer-855121/
--> Die Stadt Luzern macht Vorschläge, der Kanton lehnt ab und will weitere Abklärungen treffen.

2021:
https://www.bote.ch/nachrichten/zentralschweiz/loewenplatz-streit-um-neue-bus-und-velospur-geht-weiter-art-1353329
--> Verweis auf die Zukunft, dass Besserungen frühestens 2023 zu erwarten seien.

2024:
https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/stadt-region-luzern/kombinierte-bus-velospuren-ld.2623379
--> vom Stadtrat Luzern wird Handeln gefordert; dieser verweist auf bereits vorhandene «umfangreiche strategische und konzeptionelle Planungsgrundlagen» sowie «konkrete Projekte in verschiedenen Planungsphasen» und darauf, dass die Kompetenz beim Kanton liege. Der Stadtrat will den Druck auf den Kanton erhöhen.

2026:
Velos werden von Autofahrern abgedrängt
--> Der Kanton Luzern verweist auf eine laufende Studie, die Anfang 2027 abgeschlossen wird.

Irgendwie scheint die Aussage des Kantons Luzern von 2018, wonach weitere Abklärungen getroffen werden wollten, nicht mit der Aussage von 2026 übereinzustimmen, wenn erst dann mit einer eventuellen Studie Anfang 2027 zu rechnen ist. Wenn bereits das Sammeln einer ausreichenden Datengrundlage fast 10 Jahre benötigt, habe ich so meine Zweifel ob es dem Kanton Luzern in Zusammenarbeit und unter Respektierung der Gemeinde Stadt Luzern so ernst ist, tatsächlich die Stadt Luzern für den Langsamverkehr attraktiv zu machen.

Bis zum Gegenteiligen Realbeweis bleibt es die aktuelle Situation: Die Menschen meiden das Fahrrad, weil die Alpenstrasse/Löwenplatz und dessen Umgebung zu gefährlich ist. So kann man weiterhin damit argumentieren, dass ja gar nicht mehr Velos unterwegs sind und deswegen eine Änderung der Infrastruktur nicht nötig sei. Pro Velo hat es schön aufgezeigt: Diejenigen, die schnell Velo fahren können, fahren bereits Fahrrad. Allen anderen wird diese Möglichkeit genommen. Gleiches gilt übrigens der Zürichstrasse, Luzernerhof, Schwanenplatz, Seebrücke, Bahnhofplatz und Zentralstrasse.

Keine Kritik an den Verkehrsplaner:innen des Kantons. Bei diesen haben wir grosses Vertrauen, da sie hoffentlich entsprechendes Fachwissen aus Studiengängen an ETH und Hochschulen mitbringen.

Die Kritik gilt den Entscheidträger:innen. Insbesondere wenn Leitungspersonen vor die Kamera stehen und bspw. die Gefährlichkeit der Seebrücke anerkennen und den Kindern mitteilen, dass bereits Ideen da sind.

Bleibt abermal eine kleine Hoffnung auf mindestens Sofortmassnahmen, bis vielleicht eine nachhaltige Veränderung erfolgt.

Gelöschter Account

Mein Favorit sind die Autos, die aufgrund Rückstau Richtung Dreilindenstrasse ohne Schulterblich und mit 50km/h auf die Bushaltestelle Luzernerhof ausweichen, um den von den Autos verursachten Stau zu überholen, und dafür täglich den Velofahrenden Richtung Würzenbach haarsträubend knapp den Weg abschneiden.

Bearbeitet: 20. Jan. 2026, 15:44:52