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Gefährliche 80er Strasse OHNE Farradweg, warum?

Leider ist die Situation auf der Mettlerstrasse zwischen Inwil und Waldibrücke für Velofahrende sehr unangenehm und auch gefährlich, da ein Velostreifen fehlt, die Strasse sehr schmal ist und man oft knapp überholt wird. Bei Tageslicht wage ich die Strecke mit Leuchtweste noch zu befahren, bei Dunkelheit weiche ich jedoch aus Sicherheitsgründen auf das Trottoir aus. Dabei wäre genügend Platz vorhanden: Links und rechts der Strasse gibt es Raumreserven, teilweise besteht bereits ein schmaler Fussweg. Deshalb sollte es ohne grössere Schwierigkeiten möglich sein, einen sicheren Veloweg zu realisieren – ganz im Sinne des Schweizer Veloweggesetzes (VWG).

Da der Bus 111 von Inwil nach Waldibrücke häufig im Stau stecken bleibt, wird der Anschluss an den Seetaler Richtung Luzern oft verpasst. Dadurch entsteht jeweils eine zusätzliche Wartezeit von rund einer halben Stunde. Eine attraktive Veloverbindung zwischen Inwil und Waldibrücke wäre deshalb ideal, um Luzern trotzdem in etwa 35–40 Minuten erreichen zu können.

Eine solche Verbindung könnte zudem den öffentlichen Verkehr entlasten. Auch für Autofahrende würde die Kombination aus Velo und ÖV attraktiver, und die Nextbike-Verbindung zwischen Waldibrücke und Inwil könnte eine sinnvolle Alternative sein, wenn der Bus 111 erneut ausfällt oder verspätet ist.

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Offizielle Antwort
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir können nachvollziehen, dass die Situation auf der Mettlenstrasse zwischen Inwil und Waldibrücke für Velofahrende als unangenehm und unsicher empfunden wird.
Die bestehende Fahrbahn ist zu schmal, um eine separate Veloinfrastruktur zu realisieren. Auch der parallel verlaufende Fussweg mit einer Breite von rund 1,30 m stellt keine geeignete Alternative dar. Eine zufriedenstellende Ausweichroute besteht derzeit ebenfalls nicht.
Im kantonalen Velowegnetzplan, der sich derzeit in der Vernehmlassung befindet, ist die Mettlenstrasse als Hauptverbindung ausgewiesen. Für den Abschnitt auf Seite Inwil ist ein Ausbau der Radverkehrsanlage geplant; der Abschluss ist nach heutigem Stand bis 2034 vorgesehen. Für den Abschnitt auf Seite Waldibrücke wurde die Projektierung noch nicht gestartet, langfristig ist jedoch auch dort ein Ausbau der Radverkehrsanlage vorgesehen.

2 Kommentare

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Kanton Luzern

16. Juli 2026

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir können nachvollziehen, dass die Situation auf der Mettlenstrasse zwischen Inwil und Waldibrücke für Velofahrende als unangenehm und unsicher empfunden wird.
Die bestehende Fahrbahn ist zu schmal, um eine separate Veloinfrastruktur zu realisieren. Auch der parallel verlaufende Fussweg mit einer Breite von rund 1,30 m stellt keine geeignete Alternative dar. Eine zufriedenstellende Ausweichroute besteht derzeit ebenfalls nicht.
Im kantonalen Velowegnetzplan, der sich derzeit in der Vernehmlassung befindet, ist die Mettlenstrasse als Hauptverbindung ausgewiesen. Für den Abschnitt auf Seite Inwil ist ein Ausbau der Radverkehrsanlage geplant; der Abschluss ist nach heutigem Stand bis 2034 vorgesehen. Für den Abschnitt auf Seite Waldibrücke wurde die Projektierung noch nicht gestartet, langfristig ist jedoch auch dort ein Ausbau der Radverkehrsanlage vorgesehen.

velofeedback

14. Mai 2026

Vielen Dank für dein Eintrag. Diese fehlende Verbindung ist auch in meinen Augen ein Defizit im Velonetz.

Bearbeitet: 14. Mai 2026, 09:36:59