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Tschüss Velostreifen

res marti 3. Aug. 2026

Warum wurde hier eigentlich der Velostreifen über 15 Meter abgespitzt?

Wurde dieser Spot verbessert?

Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.

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Der Bus kommt nur um die Kurve, indem er den Velostreifen überschleppt. Wenn nun also ein*e Velofahrende*r über die Haifischzähne fährt im Glauben, er/sie habe Platz (was üblicherweise der Fall ist, aber eben nicht beim Bus), dann muss der Bus im Extremfall einen Notstopp machen. Das wiederum hat zu verletzten Buspassagieren geführt. Und drum haben wir uns entschieden, einerseits separate Haifischzähne zu markieren und die ersten Meter Radstreifen zu demarkieren.

26 Kommentare

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zweiracabrio

4. Aug. 2026

Was liefern all die vielen Töffs eigentlich auf dem Güterumschlags-Parkverbot-Feld an?

Bearbeitet: 5. Aug. 2026, 13:33:23

Stadt Zürich

4. Aug. 2026

Der Bus kommt nur um die Kurve, indem er den Velostreifen überschleppt. Wenn nun also ein*e Velofahrende*r über die Haifischzähne fährt im Glauben, er/sie habe Platz (was üblicherweise der Fall ist, aber eben nicht beim Bus), dann muss der Bus im Extremfall einen Notstopp machen. Das wiederum hat zu verletzten Buspassagieren geführt. Und drum haben wir uns entschieden, einerseits separate Haifischzähne zu markieren und die ersten Meter Radstreifen zu demarkieren.

zh2000

4. Aug. 2026

Einmal mehr wurde der Weg des geringsten Widerstandes zu Lasten der Velofahrenden gewählt.

Man hätte auch das ohnehin nur mit Motorrädern vollgestellte Trottoir verschmälern und den Velostreifen dort markieren können. Warum wurde das nicht gemacht?

So ist einfach eine neue Lücke im nach wie vor einen Flickenteppich darstellenden Velonetz entstanden. Schwach!

P.S. Das Rechtsabbiegeverbot in die Neufrankengasse wird nach wie vor im Minutentakt missachtet, da die Stadt sich - als gefühlt einzige Stadt in der westlichen Hemisphäre - weiterhin gegen Lösungen mit versenkbaren Pollern stellt und die Stadtpolizei keine Lust hat, für die regelmässigen Fehlleistungen der DAV und TAZ-Verkehrplanern ihre Ressourcen zu verschwenden. Noch schwächer!

Bearbeitet: 4. Aug. 2026, 07:52:38

dominik.ogilvie

3. Aug. 2026

Verstänlich: weil der Bus die gelbe Markierung überschleppte, hat sie Velofahrenden eine falsche Sicherheit vermittelt.

Nicht verständlich: weshalb Autos weiterhin auf der Neufrankengasse schleichverkehren dürfen. Modalfilter eann?!

olgaundfritz

3. Aug. 2026

Ja das habe ich mich an dieser Stelle auch schon gefragt (Warum der Velostreifen verschwunden ist) Die Autos sollten sich gewohnt sein, dass es Einspurstreifen gibt neben der eigenen Fahrbahn. Anscheinend haben andere Stellen einen besseren Draht als wir zum DAV.

simulant

3. Aug. 2026

Es ist irgendwie traurig.

Zur Zeit scheint der Stadt bei Konfliktpunkten nur noch einzufallen, den Raum für Velos zurückzustufen. Schwierige Stelle? Vielleicht lieber keine Markierungen...

Und wenn es darum geht, neue Projekte abzuschliessen, wird gezaudert und gezagt: Bloss kein Piktogramm zuviel, keine Trennlinien, allenfalls dünne Pföstchen (aber auf keinen Fall zuviele), PBLs nur als Forschungsprojekte, bei Baustellen: Hauptsache der MIV läuft. Und so weiter, es ist - irgendwie traurig.

samuvelo

3. Aug. 2026

Gelöscht (Sorry, inzwischen schon beantwortet. Und ganz löschen kann man leider ja nicht)

Bearbeitet: 3. Aug. 2026, 11:51:46

hajdeni

3. Aug. 2026

Würde man dort den öffentlichen Trottoirraum, welcher durch die private Töffgarage besetzt wird, etwas ummodeln, so könnte man einen breiten Radweg und eine gengend grosse Schleppkurve für den Bus sicherstellen.

amateur

3. Aug. 2026

Zahlt die Töffgarage eigentlich Miete für die zahlreichen Stellplätze, die ihr dort offenbar auf öffentlichem Grund zur Verfügung stehen? Abgesehen davon, dass die Töffs oft auch dort stehen, wo sie nicht hingehören, wie man schön auf den Fotos oben sieht (Lieferzone).

erdbeertorte

3. Aug. 2026

Gerüchten zufolge ist hinter der Töffgarage eine Coop Filiale angesiedelt. Diese konnte nur mühsam beliefert werden, weil das Güterumschlagfeld durch Töffs dauerbelegt ist. Ergo hat man den Velostreifen entfernt. Problem gelöst

Bearbeitet: 3. Aug. 2026, 16:49:37

amateur

3. Aug. 2026

Dieses Gerücht ist unplausibel, weil Velostreifen in Zürich jederzeit für den Güterumschlag benutzt werden können, dürfen und sollen!

brummbaer

3. Aug. 2026

Der Veloweg würde etwas kurz. Nach der Stelle kommen Bäume und daneben Trottoir. Würde für einen abgetrentten Veloweg etwas eng. Ausser man fällt die Bäume.

kamillo3000

3. Aug. 2026

Zürich Quality: Der Veloweg hört immer genau dort auf, wo er am wichtigsten wäre.

wahrscheinlich damit der bus bis an den strassenrand rauskurven kann. was er vorher meistens auch gemacht hat - kam halt so velofahrenden sau nahe. jetzt ist die "schuld" bei den velofahrenden da sie sich für ein paar meter auf die allgemeine spur "einfädeln" müssen.

schade geht hier nichts besseres. diese route ist sehr stark von velofahrenden frequentiert und wäre eigentlich die wahre VVR zum/vom HB.

Bearbeitet: 3. Aug. 2026, 10:56:45

brummbaer

3. Aug. 2026

Wir haben gefälligst die neue VVR zu nehmen. Die ist zwar vom HB ziemlich sch... zu erreichen. Ampel Lagerstrasse grün. Ampel Kasernenstrasse / Militärstrasse Rot. Dann ist man auf der VVR und kann zumindest zwei mehr oder weniger starkbefahren Strasse überqeueren. (Bei der Langstrasse dürften eigentlich Tagsüber nur der Bus und Velos kommen). Zur Kränung dann noch die Querung der Holstrasse um dann endlich auf der VVR Richtung Altstetten zu sein.
Daher bevorzuge ich wie viele andere auch nach wievor die Route via Neufrankengasse.

Stadt Zürich

4. Aug. 2026

@kamillo3000:
***Newsflash***
Die "Schuld" lag vorher schon bei den Velofahrenden. Weil sie vortrittsbelastet sind. Eine Regel, die man nicht nur von andern einfordern, sondern selber auch verstehen und vielleicht ab und an mal beherzigen sollte.

kamillo3000

4. Aug. 2026

Naja, ich bin ja auf die seperate Velospur aufgefahren. Diese darf der Bus ja nicht befahren, wenn er mich behindert und nur wer die Stelle kennt, weiss auch, dass der Bus diese evt. braucht. Darum ist es schon eine "Schuldumkehr" jetzt.

Stadt Zürich

4. Aug. 2026

Ok. Uns gings jedoch nicht um die Schuld, sondern darum, den Velofahrenden einerseits den Vortrittsentzug deutlicher zu machen und andererseits aufzuzeigen, dass sie nicht in einen geschützten (wenn auch nur durch Farbe) Bereich einfahren.

kamillo3000

4. Aug. 2026

Genau. Vorher war dieser Bereich eben rechtlich geschützt. Der Bus war nur zu Gast auf dem Velostreifen. Dieser Schutz ist jetzt aufgehoben.

Gut für den flüssigen und sicheren Busverkehr. Subjektiv schlecht für mich als Velopendler dort :-)

Aus der Realität vor Ort: Velofahrende haben hier öfters geflucht wenn der Bus ihnen in den Velostreifen fährt. Man verteidigt halt auch gerne die Veloinfra, die man hat, gegen Eindringlinge.

Bearbeitet: 4. Aug. 2026, 05:56:06

hajdeni

4. Aug. 2026

Sorry Stadt Zürich, aber die Vortrittsbelastung von aus der Neufrankengasse kommenden Velos, welche in einen bestehenden Velostreifen fahren, dürfte ja wohl nur gegenüber den Velos gelten, welche auf der Schöneggstrasse in gleiche Richtung fahren.
Dass Velos hier „Schuld“ hätten, wenn der Bus bremsen muss, weil der Bus den Velostreifen überschleppen muss, ist eine obskure Argumentation.

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Töffabstellplätze aufheben, Fahrbahn verbreitern, Velos priorisieren.

kamillo3000

4. Aug. 2026

Klingt sehr aufwendig, aber das Geld ist ja da. Der Veloverkehr ist hier ganzjährig sehr hoch. Das rechfertigt mMn auch grössere bauliche Verbeserungen.

gravelrider

4. Aug. 2026

Ich bin auch der Meinung, dass der Bus aufgrund der Haifischzähne Vortritt hat. Der Velostreifen fing ja erst danach an.

brummbaer

4. Aug. 2026

Auch als der Velostreifen hier war, hattest du mit dem Velo keinen Vortritt egal ob gegenüber Bus, Velo oder Auto. Weil auch ein AutofaherIn wirft den Anker wenn, da ein Velo rausgeschossen kommt. Der Vortittsentzug gilt immer für die ganzen Strassenbreite inkl. Velostreifen.
Ich musste auch schon mit dem Velo ein paar mal den Anker werfen, wenn an ähnlichen Stellen einfach ohne zu bremsen und zu schauen Rausgezogen wurde.
Also was die Vortrittsmissachtung angeht sind Velofahrer nicht besser als Autofahrer. Besonders gegenüber Fussgängern.

Aber das Tragische ist nicht das jezt, sondern das man keine andere Lösung gefunden hat. Das Problem ist ja nicht nur seit heute.

kamillo3000

4. Aug. 2026

Ich betrachte eine Velospur als separate (meine) Spur. Busse und Autos müssen mir Vortitt gewähren, falls sie diese Spur (als Gast) verwenden/kreuzen/etc wollen. Das Gesetz sieht es soweit ich weiss auch so.

Vorhin sah ich es als legitim, wenn auch nicht schlau (zB Bus kommt) auf eben diese rechte Velospur einzuspuren - sie begann für mich nämlich genau an der Kreuzung.

Jetzt ist die Situation eine andere. Darum wohl auch Veloweg von der Kreuzung entfernt.

Bearbeitet: 4. Aug. 2026, 16:17:52

amateur

4. Aug. 2026

Diese Situation gibt es an vielen Orten. Z.B. Einmündung Friesenbergstrasse in die Birmensdorferstrasse (Goldbrunnenplatz). Wenn ein Auto, aber kein Velo von links kommt, kann ich dann auf den Velostreifen nach rechts einbiegen? Ich behindere das Auto nicht, sofern es nicht vorhat, den Velostreifen zu befahren, was es zu dem Zeitpunkt durchaus noch dürfte, da ich ja noch nicht darauf bin, womit keine konkrete Behinderung vorliegt. Die Rechtslage dürfte klar sein: nein, darf ich nicht.

simulant

5. Aug. 2026

@amateur Die Rechtslage würde mich auch interessieren. Weil das gefährdende und blockierende Befahren des Velostreifens nie und nirgends sanktioniert wird, gibt es dazu und auch für diese spezielle Situation vermutlich keine Rechtssprechung.

Ich betrachte die Velostreifen auch als eigene Spur, in die ich auch aus vortrittsbelasteten Strassen einbiegen kann und darf (falls kein Velo kommt natürlich). Der MIV gefährdet und blockiert mich dann ja auch, wenn er den Velostreifen befährt, egal ob er auf "seiner" Spur (also auf der Strasse außerhalb des Velostreifens) Vortritt hat.
Natürlich bleibt es aus Eigeninteresse an mir einzuschätzen, ob ich das Einfädeln überleben werde oder nicht.

Wenn der Bus hier geometrisch gar nicht anders kann, als auf den Velostreifen zu fahren, halte ich es deshalb für richtig, diesen zu entfernen.

Die Kritik an der Stadt ist ja hier auch nicht dafür, sondern für die schlappe Anwaltschaft für den Veloverkehr, hier in Form des Rückzugs ohne weitere Massnahmen und des dumpfen Aussitzens des Neugass-Problems.

kamillo3000

5. Aug. 2026

@simulant: Danke, genau so meine ich es.

Und selbstverständlich habe auch ich früher wie heute bei einem Bus angehalten.