Spot hinzufügen

Veloweg führt auf 2-Spurige "Autobahn"

cmarchand 17. Aug. 2026

An der Geibelstrasse darf man nun als Einbahn neu Richtung Rosengartenstrasse fahren, das ist gut. Aber dann wird einem am Ende mit einer eingezeichneten Veloeinfahrt angezeigt, dass man hier direkt auf die zweispurige Rosengartenstrasse einbiegen kann. Das ist höchst gefährlich, da hier Autos, Lastwagen und Busse mit 50 um eine leichte Kurve kommen und sicher keine einbiegenden langsamen Velos erwarten. Wir fahren diese Strecke schon seit Jahren um weiter Richtung Höngg zu kommen, aber wir biegen hier immer auf den Gehsteig ab. Ich finde, dieses kurze Stück Gehsteig bis zur Unterführung an der Rosengartenstrasse oberhalb sollte für Velofahrer erlaubt werden, da es viel zu gefährlich ist, hier auf die Rosengartenstrasse zu fahren.

Wir als Anwohner kennen die Stelle, aber Ortsfremde könnten hier schnell in gefährliche Situationen geraten, wenn sie hier wirklich in die Rosengartenstrasse einbiegen.

Wurde dieser Spot verbessert?

Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.

0/3
Konto erstellen

Offizielle Antwort
Diese Einbahnstrasse wurde hauptsächlich deswegen geöffnet, damit die Anwohner*innen nicht Umwege fahren oder aufs Trottoir ausweichen müssen, wenn sie von Osten nach Hause kommen.
Und den Vortrittsentzug braucht es, weil sonst die Greibelstrasse gegenüber dem Rosengarten vortrittsberechtigt wäre. Das wäre dann wirklich recht kritisch.

Übrigens: Von der Nord-, der Rosengarten- und der Wibichstrasse kommt man jeweils auch auf die Rosengarten- respektive die Bucheggstrasse.
Sollen wir die auch alle fürs Velo dicht machen? Und die Öffnung der Greibelstrasse für's Velo wieder rückgängig machen?

17 Kommentare

Jetzt registrieren und mitdiskutieren!

Konto erstellen

cmarchand

17. Sept. 2026

Ich verstehe die Gründe der Stadt und finde es wirklich gut, dass man gegen die Einbahnstrasse fahren darf. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist warum man nicht das kurze Stück Gehsteig bis zur Rosengartenunterführung oben für den Mischverkehr frei gibt. Hier sind fast nie Fussgänger unterwegs und es ist definitiv viel sicherer als die Rosengartenstrasse zu nehmen.

hajdeni

17. Sept. 2026

https://www.stadt-zuerich.ch/misc/de/mitteilungsarchiv/medienmitteilungen/2018/09/180913a.html

Bearbeitet: 17. Sept. 2026, 14:22:06

amateur

18. Aug. 2026

Grossartig

https://www.telezueri.ch/zuerinews/neue-veloroute-fuehrt-mitten-in-verkehr-der-zuercher-rosengartenstrasse-165142200

Mit speziellem Dank an die 5 Velofahrer*innen welche dem autofreundlichen Lokalsender den Gefallen gemacht haben, vor laufender Kamera auf dem Trottoir vorbeizufahren 👍

Stadt Zürich

18. Aug. 2026

Ortsfremde fahren wohl über die Scheffel-, Rosengarten- und Rötelstrasse zum Bucheggplatz, also auf der Veloland-Route. Aus der Greibelstrasse kommen wahrscheinlich wirklich nur die, die in der Greibelstrasse wohnen.
Und: Trottoir für's Velo öffnen ist passé. Diese Strategie wurde zu lange verfolgt und hat schlussendlich zu mehr Problemen geführt, als sie gelöst hätte.

nadisna

18. Aug. 2026

Vielen Dank. Ob ortsfremd oder nicht: Vielleicht ist es einfach in der heutigen Zeit zu gefährlich, diese Verbindung anzubieten.
Edit: Einverstanden wegen dem Trottoir.

Bearbeitet: 18. Aug. 2026, 07:43:41

Stadt Zürich

18. Aug. 2026

Diese Einbahnstrasse wurde hauptsächlich deswegen geöffnet, damit die Anwohner*innen nicht Umwege fahren oder aufs Trottoir ausweichen müssen, wenn sie von Osten nach Hause kommen.
Und den Vortrittsentzug braucht es, weil sonst die Greibelstrasse gegenüber dem Rosengarten vortrittsberechtigt wäre. Das wäre dann wirklich recht kritisch.

Übrigens: Von der Nord-, der Rosengarten- und der Wibichstrasse kommt man jeweils auch auf die Rosengarten- respektive die Bucheggstrasse.
Sollen wir die auch alle fürs Velo dicht machen? Und die Öffnung der Greibelstrasse für's Velo wieder rückgängig machen?

Bearbeitet: 18. Aug. 2026, 09:29:28

nadisna

18. Aug. 2026

Danke, mein Post war tatsächlich eher ein Votum fürs rückgängig machen, aber das wurde sicher gut überlegt für die beste Lösung. Ich persönlich muss dort zum Glück nie bergwärts fahren. Die genannten Einfahrten sind halt übersichtlicher (Nordstrasse, Wibichstrasse), oder abgetrennt (Rosengarten- auf Bucheggstrasse).

goldfountain

18. Aug. 2026

@Stadt Zürich vielleicht bei solchen Strassen ein Warnungsschild für Velos aufstellen. So wie früher an der Axenstrasse siehe zweites Foto hier:

https://www.tagesanzeiger.ch/veloverbot-auf-der-axenstrasse-sorgt-fuer-unmut-fahrrad-863360509963

Denn immer wieder landen Unerfahrene Velofahrende auf der Hardbrücke oder im Ulmbergtunell

maui

18. Aug. 2026

Ich finde die Idee mit den Warntafeln gut. Die könnte man an so manchen Orten in und um die Stadt Zürich aufstellen.
Mehr als einmal war ich von einer ruhigen Quartierstrasse Plötzlich auf eine Hauptstraße ähnlich wie dieser ohne Radstreifen - unangenehm.
Das wäre zumindest eine Wertschätzung gegenüber den Velofahrer, wenn man schon keine Infrastruktur zur Verfügung stellt, oder stellen kann (oder will)
Danke

mikhd002

18. Aug. 2026

Warntafel gerne, Verbote lieber nicht. Die Rosengartenstrasse ist zwar keine angenehme oder kinderfreundliche Veloroute, aber vor allem talwärts wird sie rege benutzt, um schnell vom Bucheggplatz zur Hardstrasse zu kommen, inklusive über die Wipkingerbrücke oben.

f.g.

19. Aug. 2026

Alles wie gehabt. Null Einsicht beim "Veloexpressteam", wenn man totalen Unsinn fabriziert hat, sondern Rechtfertigung um jeden Preis ("wir wissen alles am besten und machen immer alles richtig").

Zitat: "Diese Einbahnstrasse wurde hauptsächlich deswegen geöffnet, damit die Anwohner*innen nicht Umwege fahren oder aufs Trottoir ausweichen müssen, wenn sie von Osten nach Hause kommen."

Um dieses Ziel zu erreichen, wäre ein anderer Zusatz zum "Einfahrt verboten"-Signal viel sachgerechter gewesen: "Zubringerdienst für 🚲 bis Nr. 53 gestattet".

Aber nein, man gibt dann lieber mit schnippischen Gegenfragen zurück ("Sollen wir die auch alle fürs Velo dicht machen? Und die Öffnung der Greibelstrasse für's Velo wieder rückgängig machen?"). Bravo, weiter auf dem Niveau, einfach ja nie eingestehen, dass man Mist gebaut hat.

zweiracabrio

19. Aug. 2026

@f.g.
Auch dem Veloexpressteam gönnen wir schlechte Tage, wie wir sie auch haben und den Frust über Dinge, welche sie nicht ändern können, über sie zu kippen versuchen.

Das braucht ein dickes Fell...

P.S.
Nicht dass ich alles gut finden würde, was von dort kommt

Bearbeitet: 19. Aug. 2026, 07:36:42

thomas bike

19. Aug. 2026

@Stadt Zürich und mikhd002
Was sicher fehlt, ist ein Signal 2.59.2 Ende Tempo-30-Zone.
Darunter könnte man für Ortsfremde auch die Warntafel 1.30 mit Zusatztext anbringen.

@Astra
Vielleicht könnte man für solche Situationen auch ein passendes neues Gefahrensignal einführen.

Bearbeitet: 19. Aug. 2026, 10:53:08

cmarchand

1. Sept. 2026

Jahrelang war hier alles ok, das ganze ist ja nur durch diese Markierung so gefährlich geworden, so dass man denkt, dass hier für Velofahrer etwas gutes geschaffen wurde. Einfach die Markierung am Boden wieder entfernen. Oder eine Aufschrift : Achtung gefährliche Einfahrt., Oder auf der Rosengarten eine kurze Temporeduktion für die Einfahrt und eine Rote Velospur bis zur nächsten Ausfahrt. DANKE

nadisna

17. Aug. 2026

Hoppla, so wäre es mir wohl auch gegangen. Also vor dem Losfahren immer schön bikeable checken!

Zitat: Velostadt für Menschen von 8 bis 88 Jahren, beschreibt das offizielle verkehrspolitische Ziel des Kantons und der Stadt Zürich, die Infrastruktur so sicher zu bauen, dass sich Kinder und Senioren gleichermaßen angstfrei im Stadtverkehr bewegen können.

Ich bin begeistert!

maui

18. Aug. 2026

Tja auf das Wahlversprechen wartet die Stimmbevölkerung schon seit der Annahme.
Aber wir habe ja Geduld !! 😂👍🤷‍♂️