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Leo Sicuro vermittelt falsche Verkehrsregeln

lezurex 27. Nov. 2025

Als Velo auf dem Velostreifen resp. Veloweg hat man gegenüber rechtsabbiegenden Fahrzeugen Vortritt.

Auf der neuen Plakatkampagne der Stadt vermittelt "Leo Sicuro" mit obigem Exemplar allerdings das Gegenteil. Wie genau soll damit der Vortritt von Velofahrenden besser respektiert werden?

Würde der Lkw vor dem Abbiegen (nicht erst wenn er schräg steht) richtig in den Spiegel gucken, sähe er die Velofahrerin problemlos.

Beteiligt an der Kampagne sind zwei städtische Organisationen, die sich eigentlich besonders gut mit Verkehrsregeln auskennen sollten: die Stadtpolizei und die DAV. Bedenklich.

Selbstverständlich darf (und soll) man auf den toten Winkel aufmerksam machen. Im Plakat kommt es aber so rüber, als missachte die Velofahrerin Verkehrsregeln, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist.

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43 Kommentare

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amateur

2. März 2026

Im 2. Halbjahr 2026 wird sich Leo Sicuro doch auch noch an die Auto-User wenden! Da bin ich aber mal (sehr!) gespannt.

samuvelo

5. Dez. 2025

Habe kürzlich gelernt, dass in unseren Nachbarländern (D, Ö) für über 3,5-t-Lastwagen ein Schritttempo beim Rechtsabbiegen gilt. Auf LinkedIn hab ich gesehen, dass die Polizei diesbezüglich auch Messungen macht und bei LW-Fahrenden sensibilisiert.
Ja, bei uns gibt es das m.W. nicht. Aber dennoch zeigt dies, bei welcher Gruppe man bei Sensibilisierungskampagnen auch ansetzen könnte.

Bearbeitet: 5. Dez. 2025, 06:41:48

zwitserfietser

5. Dez. 2025

Wusste ich gar nicht. Wäre auf jeden Fall bei uns auch sehr sinnvoll.

zweiracabrio

30. Nov. 2025

Was mich unter
https://www.stadt-zuerich.ch/content/site/street-smart/de/index.html

grad total irritiert ist unter der Rubrik "Das Tram hat immer Vortritt" steht, dass von den 10 tödlichen Unfällen in der Stadt Zürich 6 zulasten des Trams gingen
https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/vbz/de/microsite/street-smart-zuerich/verkehrstotegrafik.png

Wenn ich das mit der Verkehrsunfallstatistik 2024 vergleiche, geht nichr daraus hervor, wie die 10 Menschen zu Tode gekommen sind
https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/web/de/aktuell/publikationen/2025/verkehrsunfallstatistik/verkehrsunfallstatistik_2024.pdf

Auf Seite 22 zum Fussverkehr lese ich, dass 6 Personen getötet wurden.
Auf Seite 25 zum Veloverkehr lese ich, dass 2 Personen getötet wurden.
Auf Seite 28 zum Motorradverkehr lese ich, dass 2 Personen getötet wurden.
Auf Seite 11 lese ich, dass 1 Person bei Höchstgeschwindigkeit 30 getötet wurden und 9 bei Höchstgeschwindigkeit 50.

Mehr finde ich diesbezüglich nicht aufgeschlüsselt. Leider.
Oder übersehe ich etwas?

bikelover23

28. Nov. 2025

In dieser Kampagne finde ich am lustigsten die Plakate über gefährliche parkierte e-Trottis, obwohl (1) die eigene Statistik sagt "Im Jahr 2024 sank die Zahl der Unfälle, an denen E-Trottinetts beteiligt waren" (2) Wildparkieren von MIV sind nicht teil dieser Kampagne und die Stadt findet selbst dass Wildparkieren kein gefähr ist (Gefährlich Wildparkieren in Einbahnskurve) sogar in Begegnungzonen (Gefährlich parkiert MIV in Begegnunszone) (3) viel Glück diese berühmte bevorzugte Parkflächen in grösse Parkwüsste zu finden (Die grosse Wüste Hottingen, Mit dem Velo oder MIV zum Fitnessclub? 🤔) - Abstellplätze für diese 6'000 E-Trottis sind am Stadtplan einfach nicht referenziert (das Wort "Trotti" existiert nicht am Stadtplan). 😂

Einfache Lösung: jede 1 in 10 MIV Parkplatze durch 10 Plätze für Velos, Trottis usw. ersetzen. Aber nein, es kann kein mehr Plätze für langsame Mobilität in Strassenraum weil diese gehören laut Stadt grundsätzlich in Privatraum (Veloparkwüste Sammelstelle Hammerplatz)...

Total sinnlos 🤦

amateur

28. Nov. 2025

Danke für diese Zusammenfassung. Wirklich schockierend meines Erachtens die Aussagen von "Stadt Zürich", wo sie die 5-Meter-Regel für irrelevant und Falschparkieren für harmlos erklären.

Ein neuer Tiefpunkt nach "Irgendwo muss das Gewerbe ja parkieren".

Ich dache hier schreibt das Veloteam, kann doch nicht sein, dass ihr sowas schreibt, Dave und Bernhard??

simonp

28. Nov. 2025

"Toter Winkel, bleib dahinter, bleib sicher"
Und am besten bleib gleich zu Hause mit deinem Velo, denn diese Stadt ist offenbar nicht für dich gestaltet …

markus.miu.mueller

27. Nov. 2025

Klassische Täter-Opfer Verdrehung.
Und: Benevolente Repression.
Erinnert mich an die Situation, wo sexistisch angegangenen Frauen vorgehalten wird, am falschen Ort zur falschen Zeit in falschen Kleidern zugegen gewesen zu sein.

olgaundfritz

28. Nov. 2025

Wenn du dich so sexy anziehst, ist es ja klar, dass du vergewaltigt wirst:

Und wenn du Velo fährst musst du halt damit rechnen, dass du überfahren wirst.

Dass in genau solchen Fällen (erstes Plakat), wo ein Lastwagenfahrer irgendwann die Geduld verliert und fährt, von der Polizei nicht richtig ermittelt wird finde ich extrem stossend. Dabei gäbe es Methoden herauszufinden, was da passiert ist.
Die letzten Todesfälle wurden alle unter den Teppich gewischt. Auch bei dem Unfall mit dem Kindergartenkind wurde angenommen, dass es der/die Fahrer:in nicht bemerkt hat. Dabei könnte ein nachfolgendes Auto ein Anhalten oder starkes Abbremsen gesehen haben, was diese Theorie widerlegt.

maui

27. Nov. 2025

"Als Velo auf dem Velostreifen resp. Veloweg hat man gegenüber rechtsabbiegenden Fahrzeugen Vortritt"

Ja richtig - nur nütze es Dir auch wenig wenn Du zwar recht hast aber überfahren wirst...

Das mit dem Toten Winkel bei LKW ist einfach ein Unding !!
Warum das größte und schwerste Gefährt auf den Straßen halb blind herumfährt ...im Jahr 2025 erschließt sich mir nicht!`
Sorry aber das kann einfach nicht sein.

LKW mit Toten Winkel sollte ganz einfach nicht mehr zugelassen werden auf unsere Straßen.
In andere Länger z.b. England (bzw. zumindest in der Stadt London) wurde das schon umgesetzt.
Wann zieht die Schweiz nach ?

Technische Möglichkeiten mit Kameras und Sensoren gibt es heute schon - soweit ich weiß haben das die VBZ Busse schon.


zwitserfietser

27. Nov. 2025

Wann zieht die Schweiz nach? Gar nicht. Denk doch mal an das arme Gewerbe.

amateur

27. Nov. 2025

Die Kampagne "spricht alle an, die sich in Zürich bewegen – mit Tram und Bus, zu Fuss, auf zwei Rädern oder mit dem Auto" (*), cool!

Von 5 Themen aber kein einziges, welches die Autofahrer anspricht?

Bzw., eigentlich betreffen die beiden Themen "Tram hat immer Vortritt" und "Ablenkung durch Handy" sehr wohl auch die Autofahrenden, aber durch die Umsetzung werden diese überhaupt nicht angesprochen.

(*) https://www.stadt-zuerich.ch/content/site/street-smart/de/index.html

Bearbeitet: 27. Nov. 2025, 14:41:00

maui

27. Nov. 2025

Das Auto ist die Heilige Kuh.
Autofahrer dürfen alles - Velofahrer sind immer schuld.... weißt Du das noch nicht ? 😅

Gelöschter Account

Ich finde der englische Ausdruck "right hook" (bzw. dort left hook;) beschreibt diese Situationen ziemlich gut als Gewalt (nicht bloss Gefahr), die vom motorisierten Verkehr ausgeht.
Derartige Sensibilisierung wäre wirklich wünschenswert. Natürlich laufe ich nicht noch bewusst in den schon fliegenden Haken (in den LKW).
Das eine tun und das andere nicht lassen

Bearbeitet: 27. Nov. 2025, 13:07:30

Gelöschter Account

Warum fährt der LKW auch schon mit den Vorderrädern über den Velostreifen? Es hat genug Platz auf der Kreuzung um die Kurve sauber auszufahren.

dieghe

27. Nov. 2025

Bürgerlicher Traum: keine Regeln (z. B. Rechtsabbigenverbot für LKWs in der Stadt), keine Einschränkungen für mich als Autofahrer (schützende Veloinfrastruktur) und es gilt die vollkommene Freiheit bzw. die Macht des Stärkeren. Sensibilisieren sollen sich die Schwächeren, ich bloche da mit meiner Blechkarrosse durch. Geil!

Bearbeitet: 27. Nov. 2025, 17:16:01

maui

27. Nov. 2025

Bürgerliche Traum wäre Velofahren in der Stadt verbieten.... und alles mit Parkplätzen zupflastern 🙈

kreisdrüer

27. Nov. 2025

Was mich konkret daran stört:
Von den vier Plakaten zeigen drei "falsches Verhalten" und dieses zeigt "korrektes Verhalten". Das passt nicht zum Konzept der anderen Plakate.

Finde ich auch. Die Plakate sind kein Beitrag für die Velosicherheit. Im Gegenteil, sie stigmatisieren Velos.

Auch die Abwesenheit von Velowarnsignalen ist zu hinterfragen. Fernfahrer aus dem Ausland, von der Kantonsstrasse, der Autobahn herkommend auf urbanem Gebiet unterwegs sind sich dem hiesigen Veloverkehrsaufkommen einfach nicht bewusst. Ein Schild Vorsicht Velo auf Einfallstrassen würde dem Rechnung tragen.

Bearbeitet: 27. Nov. 2025, 19:46:26

thisbike

27. Nov. 2025

Ich sehe dies etwas anders als ihr, es geht hier um die Erzwingung des Vortritts, welches ich als Velofahrer NIEMALS machen würde! Der LKW blinkt und ist in Bewegung, da fährt man als Velofahrer sicher nicht in den toten Winkel! Hab das schon selber gesehen, wie das vor mir eine gemacht hat und der LKW hat zum Glück noch mit einer Vollbremsung schlimmeres verhindert. Auch gab es genau in solchen Situationen schon Verkehrsunfälle mit Todesfolge, Lochergut + Gutstrasse. Also anstatt hier eine Bevormundung von Velofahrern zu vermuten, solltet ihr lieber euren GMV einsetzen und in solchen Situationen dem LKW den Vortritt geben, ihr verliert dadurch 10 Sekunden anstatt euer Leben und der Fahrer des LKW spart sich einen Herzinfarkt.

dieghe

27. Nov. 2025

Ja, der arme LKW Fahrer ist ja der, der sich verletzt bei einem Unfall. Habe oft genug erlebt, dass LKWs und Autos mich überholt haben, um dann sofort nach rechts zu biegen. Mit so einer Kampagne fühlen sie sich (als wären sie es noch nicht genug) auf der sicheren Seite. Und am Schluss bin ich noch der unvorsichtige??

Bearbeitet: 27. Nov. 2025, 12:04:41

Stadt Zürich

27. Nov. 2025

Zum Toten Winkel haben wir im Februar ein Webinar veranstaltet, nachdem wir den Eindruck gehabt hatten, dass unter den hier Schreibenden das Wissen um ToWi-Unfälle kleiner als erwartet ist.

Also nochmals: Wer an einem Lastwagen vorbeifährt, der rechts blinkt und dessen Vorderräder bereits eingeschlagen sind, lebt sackgefährlich. Kann man machen, sollte man aber nicht.
Oder deutlich: Bitte. Macht. Das. Nicht!

Merci!

Hier übrigens noch die Präsentation vom erwähnten Webinar:
https://zueribox.stadt-zuerich.ch/zueribox/index.php/s/RXpLfO5amEzyKPN
Mit besonderer Empfehlung der Seite 31.

Danke fürs Verständnis und Gute Fahrt!

simulant

27. Nov. 2025

Das ist hier weniger das Thema - im (an sich und technisch vermeidbaren) toten Winkel der LKW sich aufzuhalten ist suizidal, so viel ist klar und das darf auch kommuniziert werden.

Aber hier geht es um die x-te Kampagne aus derselben Küche mit dem immergleichen Fokus auf das Opferverhalten - ich warte immer noch auf eine Kampagne, die Autos auf Velostreifen zeigt, auf die Dooring Gefahr hinweist (und zwar auf Täterseite!), und knappes Überholen in T30 Zonen diskreditiert. Etc etc etc. Passiert einfach nicht - stattdessen verströmt Leo Sicuro gut gelaunt seine verkehrsdarwinistische "selber schuld" Attitude.

michid

27. Nov. 2025

> Aber hier geht es um die x-te Kampagne aus derselben Küche mit dem immergleichen Fokus auf das Opferverhalten

Genau das! Wir sagen auch nicht mehr Frauen sollen länger Röcke tragen um sich vor Übergriffen zu schützen.... und wann überwinden wir das Victim Blaming im Strassenverkehr?

zwitserfietser

27. Nov. 2025

Klar ist es wichtig die Velofahrenden auf diese Gefahr hinzuweisen. Ich würde in so einem Fall auch niemals auf meinem Vortritt beharren und vorbeifahren.

Aber wie bereits von anderen Nutzern geschrieben sind es immer nur Kampagnen an Velofahrer, wie man sich vor dem Fehlverhalten der anderen schützen soll. Ausser zum Schulstart nach den Sommerferien habe ich noch nie Plakate gesehen, die sich an Auto/LKW Fahrer richten, obwohl eben genau von denen die Gefahr überhaupt erst ausgeht.

Vielleicht hinkt dieser Vergleich aber ungefähr so fühlt es sich für mich aktuell an: Man rät jemandem der beschossen wird, sich eine kugelsichere Weste anzuziehen, statt dem Schützen die Waffe wegzunehmen.

maui

27. Nov. 2025

Warum werden LKW mit Toten Winkel nicht verboten ?

olgaundfritz

28. Nov. 2025

Und wenn es nun ein Kind ist, das auf dem Platz steht, kann der LKW dann fahren oder nicht liebe Stadt? Oder sollen Kinder einfach besser zuhause eingesperrt werden?

rizcasimir

27. Nov. 2025

Alle ANDEREN ausser MIV, Cars und LKW sind das Problem aller Unfälle, deshalb logischerweise exklusiver Fokus auf diese Verkehrsteilnehmenden ... krankes System

michid

27. Nov. 2025

Suva dasselbe: z.B. hier:

https://www.suva.ch/de-ch/praevention/freizeit/sicherheit-auf-dem-velo/velo-ablenkung-vermeiden#state=%5Banchor-41433163-1B67-4DF2-B491-18FA900C701F%26CDB3BED4ADCD4894A145599FAF09AEFB%5Bindex%5D%3D0%26CDB3BED4ADCD4894A145599FAF09AEFB%5BvideoIndex%5D%3D1%5D

Auto nimmt Velo den Vortritt, Velo muss aufpassen.

(Klar muss man auf Fehlverhalten andere achten, das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass sich solche Kampagne einseitig an Velofahrende richten.)

simulant

27. Nov. 2025

Autsch autsch autsch.

Es ist ja wirklich nichts dagegen einzuwenden, wenn die schwächsten Verkehrsteilnehmenden sich aufmerksam, vorausschauend und defensiv verhalten und dazu auch ermuntert wird.

Aber: Warum verdammt nochmal ist es unmöglich, die Leute in ihren Karren genau so aufwändig darauf hinzuweisen, dass ihre Nachlässigkeit, Respektlosigkeit und Ignoranz zu Verletzten und Toten führen kann?

Das heftig verschobene Mindset in der DAV und bei der Stadtpolizei wird durch diese einseitigen Kampagnen entlarvt und ich bin darüber nur noch konsterniert.

naturfreund

27. Nov. 2025

Falls ihr einen Moment Zeit habt, kontaktiert doch gerne DAV und Stadtpolizei direkt mit einer sachlichen und fundierten Kritik dieser Kampagne (ich meine es ernst, bleibt sachlich und höflich aber bestimmt 😉). Es ist wirklich bedenklich, wenn sich städtische Organisationen an solchen Kampagnen beteiligen.

Edit: Übrigens, ist das eine echte Kreuzung in Zürich? Falls ja, wo bleibt der Velosack, der genau diese Situation verhindern würde?

Bearbeitet: 27. Nov. 2025, 07:02:58

einzent

27. Nov. 2025

Kreuzung Zweierstrasse/Seebahnstrasse

kerstin

27. Nov. 2025

Ja, den Spot hatte ich vor Jahren mal gepostet und einen Velosack vorgeschlagen. Startvorteil für Velos dank Velosack

zwitserfietser

27. Nov. 2025

@kerstin Schon ziemlich ironisch das Ganze

michid

27. Nov. 2025

Richtig übel:

* Ablenkung durch Handy etc: Fussgänger sind schuld
* Toter Winkel: Fussgänger und Velos sind schuld

Kein Wort zu
* Autos auf Sichtweite bremsen können
* Handy Ablenkung von Autofahrenden
* Technische Massnahmen zum Verringern des toten Winkels
* Gefährdung durch wild parkieren und halten
* Abstand halten beim Überholen von Velos
* Vortritt gewähren, auch Velos
* usw. usw.

zwitserfietser

27. Nov. 2025

Und man sieht auf dem Bild eigentlich auch klar was die eigentlichen Probleme in diesem Moment sind: Mangelhafte Infrastruktur und Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer. DAS müsste man thematisieren.

thisbike

27. Nov. 2025

Ich sehe hier kein fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern, der LKW ist in Bewegung und das Velo steht hinter dem LKW, so wie es auch sein sollte wenn man seinen Verstand einschaltet. Klar müsste hier ein Vorgrün und ein Velosack hin aber trotzdem stellt man sich nie neben einen LKW bei einer Ampel sondern wartet immer dahinter.

Stadt Zürich

27. Nov. 2025

Die Kampagne ist auf 3 Jahre angelegt, weitere Themen folgen. In der ersten Phase wird auf Themen fokussiert, wo in den letzten Jahren die Probleme am grössten waren.

simulant

27. Nov. 2025

@Stadt Zürich - da bin ich gespannt. Wirkt aber umso mehr so, als seien "die größten Probleme der letzten Jahre" die schwächsten Verkehrsteilnehmenden, die zu wenig aufpassen. Kann man so sehen.

zwitserfietser

27. Nov. 2025

@thisbike Ich finde schon. Der LKW-Fahrer darf in dieser Situation nicht abbiegen. Natürlich wäre es aus Velosicht absolut lebensmüde da zu fahren, aber im Recht ist der LKW trotzdem nicht.

olgaundfritz

28. Nov. 2025

Dieser Kommentar wurde gelöscht

Gelöscht: 28. Nov. 2025, 09:52:00

zweiracabrio

3. März 2026

@Stadt Zürich
Wenn ich Bikeable und Moveable anschaue ist illegal und rücksichtslos parkierter MIV klar das grösste Problem, gefolgt von Dooring und Parkplatzbelegungsbewegungen beim legal parkierten MIV.
Bei den rund 40'000 oberirdischen öffentlich zugänglichen Parplätzen in der Stadt ein nicht zu unterschätzendes Problem!

zwitserfietser

27. Nov. 2025

Ich hoffe diese Plakate werden umgehend wieder eingesammelt! Victim Blaming vom feinsten. Anstatt die bestehenden Regeln durchzusetzen und Kraftfahrzeuglenker*innen in die Pflicht zu nehmen, schiebt man die Verantwortung an die Schwächeren, die eigentlich im Recht wären. Pfui!