Klarere Markierung und Signalisation
Liebe Stadt Zürich
Ihr habt ja den Spot in Luzern zum neu eröffneten „Gleis Null“ gesehen (https://www.bikeable.ch/spots/17572#comment-36432). Sicherlich ist euch da auch die sehr klare Signalisation und Markierung aufgefallen, welche kein Zweifel lässt, dass es sich hierbei um Veloinfrastruktur handelt, und nicht um Fussgängerinfrastruktur. Siehe Bilder 3 und 4.
Eine klare Gestaltung des Verkehrsraumes reduziert das Konfliktpotential deutlich, nicht zuletzt, weil Fussgänger nicht aus Versehen auf dem Veloweg landen und sich so nicht durch Velos auf dem „Trottoir“ bedrängt fühlen.
Könntet ihr bitte am Mythenquai, wo separate Velowege bestehen, auch solch klare, richtungsgetrennte Markierungen inklusive gelber Mittellinie anbringen?
Und könntet ihr bitte endlich auch Fussgängerverbotsschilder anbringen?
Wurde dieser Spot verbessert?
Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.
9 Kommentare
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Konto erstellenolgaundfritz
3. Aug. 2026
Schwupps und Luzern überholt Zürich, aber klar, die geben auch mehr Geld aus und haben ja auch viel Geld aus Steuern und viele Verkehrsplaner:innen extra für den Veloverkehr. Da ist es auch kein Wunder dass es einfach schneller geht und dass die Leute auch wissen wie..... (Ironie OFF)
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amateur
31. Juli 2026
Der Übergang von der Mischzone in die getrennte Führung (bei Volière), geradezu absurd schlecht.
Oh, und hätte man sich doch bloss mal für roten Asphalt entschieden, dann wären solche Problem ein für alle mal weg. Das müsste allerdings schon vom Bund kommen.
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hajdeni
1. Aug. 2026
Wieso muss roter Asphalt vom Bund kommen? Winterthur kanns ja auch.
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amateur
1. Aug. 2026
Weil Züri immer zuerst wartet, bis es vom ASTRA ganz sicher abgesegnet ist. Zuerst braucht es ja noch 2-3 Forschungsprojekte...
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gravelrider
31. Juli 2026
Ehrlich gesagt verstehe ich die Fussgänger, die dies nicht beachten, wenn vor und nach dieser Stelle wieder Mischverkehr herrscht. Macht irgendwie schon nicht so viel Sinn.
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hajdeni
31. Juli 2026
Dass man sich aufgrund schlechter Strassenraumgestaltung nicht im Klaren darüber ist, dass man dort nicht gehen sollte, kann ich auch nachvollziehen. Und dass die Stellen vor- und nachher schlecht bis sehr schlecht gelöst sind, darüber brauchen wir uns nicht streiten.
Mein Punkt ist nur, dass mit einer klareren Gestaltung das Konfliktpotential reduziert werden könnte, und die Stadt Luzern macht vor, wie man es besser machen könnte.
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gravelrider
31. Juli 2026
Du hast natürlich Recht, aber ich frage mich trotzdem, ob diese 50 Meter exklusive Veloroute wirklich Sinn macht. Eigentlich wäre ja die Strasse breit genug für eine Protected Bike Lane von Wollishofen bis zum Bürkliplatz.
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hajdeni
31. Juli 2026
@gravelrider: Du hast recht, und für beide Seiten gibt es bestehende Projekte, welche den Veloweg weiterführen sollen.
Stadteinwärts: https://www.stadt-zuerich.ch/de/planen-und-bauen/projekte-und-ausschreibungen/strassen-freiraum/in-planung/general-guisan-quai.html
Das Projekt General-Guisan-Quai, welches auch die Lücke beim Mythenquai zwischen Breitingerstrasse und General-Guisan-Quai schliessen soll, lag erst letztes Jahr auf.
Stadtauswärts: https://www.stadt-zuerich.ch/de/politik-und-verwaltung/politik-und-recht/stadtratsbeschluesse/2023/Sep/stzh-strb-2023-2729.html
Baubeginn beim Projekt Mythenquai / Seestrasse sei aber frühestens Sommer 2027.
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simulant
31. Juli 2026
Guter Post, danke.
Ich finde dieses knausrige Mixed Signaling der Stadt auch bei aktuellen Projekten unsäglich und unbegreiflich. An anderen Stellen wird sogar in Erwägung gezogen, gar nix zu markieren. Hä?
Wie man jahrelang so hartnäckig auf dem Schlauch stehen kann... Auch wegen dieser Haltung der Stadt erlaubt sich der MIV gegenüber dem Veloverkehr alles und die Zufussgehenden fühlen sich von den Velos drangsaliert.
Und auf dem Velo spürt man einfach, dass nicht an einen in letzter Konsequenz gedacht wird.
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