Veloparkwüste Europaallee
Auf der ganzen Europaallee sind diese (orthografisch fragwürdigen) Verbotsschilder, während bei der Sihlpost die Veloparkplätze immer weiter abgebaut werden (u.a. dutzende Veloplätze für 3 kaum benutzte Taxiplätze - die Fahrer parken lieber weiter vorne im Parkverbot).
Hier ist man wohl der Meinung, Velos passen nicht in das Bild der piekfeinen Europaallee. Wer stellt diese Schilder überhaupt auf? Offizielle Schilder werden es wohl kaum sein. Oder ist die Europaallee grundsätzlich privat?
Der Spass fängt wohl bald erst an, wenn der Frühling kommt und die Veloparksituation bei der Sihlpost wieder eskaliert und dieses "Verbot" eh nicht durchzusetzen wird. Eskalation ist manchmal das letzte Mittel um den Planern zu zeigen, dass es so nicht geht.
Wurde dieser Spot verbessert?
Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 1 weitere Person ihn als verbessert markiert. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.
5 Kommentare
Jetzt registrieren und mitdiskutieren!
Konto erstellenkamillo3000
24. Juni 2026
6 Jahre später haben bereits 2 Leute den Ort als fixed markiert. Mache ich aber nicht. Wenn ich zum Einkaufen in die Europaallee fahre, finde ich in Sommer nie einen legalen Parkplatz im neusten Regime.
Die Einstellhalle im HB ist kein Ersatz. Das ist einfach nicht velofördernd wenn ich so weit laufen muss für einen kurzen Shopping-Bummel vom HB zurück in die Europaallee.
Europaallee bleibt für mich eine Veloparkwüste wo wir gefühlt unerwünscht sind.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
zweiracabrio
4. Mai 2020
Dass die Europaallee nicht zu Bahnhofsparking werden will, kann ich ja nachvollziehen. Weshalb werden dann nicht Veloparkplätze erstellt für max. 24h oder 12h? Damit würde das Velochaos ja genauso verhindert und die Leute mit Velo könnten problemlos shoppen gehen.
Im Moment ist es immer Glückssache, ob man einen Veloparkplatz in vernünftiger Laufdistanz findet :-/
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
Pro Velo Kanton Zürich
3. März 2020
Die Europaallee ist privat, ja. Und leider hat man es beim Gestaltungsplan nicht nur verpasst, für einigermassen vernünftige Mietpreise zu sorgen, sondern auch ein Velokonzept wurde der SBB nicht aufs Auge gedrückt. Jetzt ist halt alles verboten, was das ästhetische Empfinden stören könnte. Und die Europaallee ist eine tötelige Sache (von wenigen Ausnahmen abgesehen), durch die der Biswind wie durch einen Windkanal pfeift.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
helvetiazh
28. Feb. 2020
Für rechtlich gültige Verbote müssten es doch auch rechtlich gültige Schilder sein, oder nicht? Pro Velo? Einfach irgendwelche selbstgebastelten Schilder kann ja jeder aufstellen, aber rechtlich verbindlich sind die doch nicht...
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
Pro Velo Kanton Zürich
3. März 2020
Ja, das müsste wohl ein vom Statthalter verfügtes Verbot sein, nehmen wir mal an. Und wenn es von der Vorsteherin des Sicherheitsdepartements verfügt ist (was wir jedoch nicht annehmen, da Privatgrund), dann müsste es öffentlich ausgeschrieben werden. Kann mich nicht daran erinnern, so ein Verbot in den amtlichen Mitteilungen gesehen zu haben.
Wie auch immer: Ein Problem ist natürlich, dass die Europaallee nicht zum Bahnhof-Veloparking werden will. Ein Stück weit verständlich, aber schlussendlich schiessen sie sich auch ins eigene Knie, denn VelofahrerInnen werden sich wohl bald mal überlegen, ob sie in der Europaallee etwas posten oder trinken wollen, wenn sie dort nicht willkommen sind.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?