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Zwischenbilanz Velostation Stadelhofen: Top oder Flop?

bikelover23 11. Feb. 2026

Kurze Version: warum Gebührenpflichtig?

Lange Version: die neue Velostation ist seit 2 Monate geöffnet. Nach dem Erfolg des Velostation in dem Velotunnel erwartete ich etwas ähnliches, das heisst: kostenlos und ohne Zaun.

In Realität: die teuere Velo-PP stehen unbenutzt und die Stadelhoferplatz ist noch überlastet...

Ich würde gern die Velostation für kurze Zeiten benutzen, und es gibt eigentlich viele Gewerbe, Kinos, Ärzte, usw. in die Areal. Es wäre auch eine super Möglichkeit die Veranstaltungen in der Sechseläutenplatz zu besuchen (Weinachtsmarkt usw.), als die normale Veloabstellplatze fällen aus (https://bikeable.ch/spots/1861, https://bikeable.ch/spots/6512). Aber die Velostation kostet mindestens 2 CHF, auch für nur 30 Minuten! 🤯 Das ist teuerer als ein Auto in der blaue Zonen: mit Parkscheibe ist das kostenlos. Auch in weisse Zonen kosten nie 30 Minuten 2 CHF.

Das Jahresabo kostet 50 CHF, und es ist auch zu viel. Kleine Vergleich: in die blaue Zonen kostet heute ein Jahresabo 300 CHF. Aber in die selbe Fläche könnten 10 Velos parkieren, oder 20 Velos in Doppelstocksgestaltung. Das ist 20*50 = 1000 CHF, das heisst die Velostation Abo kostet 3x mehr pro Quadratmeter als ein subventioniertes Auto in eine blaue Zone...

Es ist nicht nur eine Frage von Preis: um die Velostation zu benutzen muss man zuerst ein Konto erstellen. Und das Gerät zeigte ein Mal "Netzwerk Fehler": ich will sowieso nicht mein Velo hinten einen Zaun der Netzwerk Fehler haben kann! 🙄

Das Ergebnis: in 2 Monate habe ich nie weniger als 700 freie Platze gesehen, das heisst weniger als 100 Nutzer*innen. Ende Dezember (während Urlaub) war es etwa 740, d.h. die Wachstumsphase ist vermutlich hinten.

Letzte Woche hat die Stadt neue Plakate in die Stadelhofenplatz installiert: Information ist super wichtig, aber die Zahlen haben seitdem sich nicht viel erhöht.

Anders gesagt: die Stadt verdient sage und schreibe... 5000 CHF pro Jahr mit diese Abos. Warum nicht einfach die Velostation kostenlos eröffnen? Mit 350 Mio CHF fürs Velo kann die Stadt sicher es leisten!

Ich verstehe, dass einige Velofahrer*innen hätten gerne ein geschlossener Raum. Aber die Nachfrage dafür ist offentsichtlich heute nicht mehr als etwa 200 Plätze. Ein hybrides Model könnte auch möglich sein, z.B. 400 Plätze für Abos und 400 Plätze für max. 48 Stunden.

Updates:
- Februar 2026: 732 freie Plätze
- März 2026: 689 freie Plätze
- April 2026: 685 freie Plätze
- Mai 2026: 654 freie Plätze
- Juni 2026: 612 freie Plätze
- Juli 2026: 599 freie Plätze
- August 2026: 595 freie Plätze

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24 Kommentare

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tiez

23. Sept. 2026

Hier noch eine aktuelle Präsentation des TAZ

https://www.velostation.ch/fileadmin/minisites/redaktion/velostationen/Dokumente/Infotreffen/IT26_Zurich/IT26-Piller-Jacob-FR.pdf

- Perimeter Stadelhofen: Einführung der 48-h-Regel hängig (Verzögerung wegen Rekursen).
- Ab Anfang 2028 wird der Stadelhoferplatz für die Bahnhofsbauarbeiten beansprucht.
Bauzeit: rund 10 Jahre, die VAP auf dem Stadelhoferplatz werden während der Bauzeit aufgehoben.
- Velostation Stadelhofen: Direkter Zugang zur unterirdischen Ladenpassage Stadelhofen und Anbindung an Gleis 4 im Rahmen des Bahnhofausbaus Stadelhofen

lezurex

23. Sept. 2026

Hier noch auf Deutsch: https://www.velostation.ch/fileadmin/minisites/redaktion/velostationen/Dokumente/Infotreffen/IT26_Zurich/IT26-Piller-Jacob-DE.pdf

amateur

23. Sept. 2026

Spannend, danke für die Links!

Was ich sehr gut finde, ist der geplante Umbau der E-Roller-Halde in der Station Velotunnel in die massiv effizientere Velo-Doppelstockparkierung.

Gelernt habe ich, dass die kostenlose Bewirtschaftung das Problem der Durchsetzung der 48h-Regel nach sich zieht, die nicht ganz trivial ist. Ich bin mir aber sicher, dass auch dazu aus Holland und Dänemark bereits schlüsselfertige Lösungen bezogen werden können!

brummbaer

23. Sept. 2026

In Holland (zumindest in Utrecht) kommst du nur mit einer Ov Kart hinein. (ähnlich wie unser Swisspass). Die ersten 24 Stunden sind Gratis, danach kostet es. Ich hatte in Utrecht keine OV Karte. Durfte aber bis mein Zug kommt mein Velo dankenwertere Weise in eine der Kleineren Hinstellen.

In Kopenhagen konnte ich mein Velo im Hotel lassen. Aber in der Stadt hat es überall verteilt, Stellplätze auf Plätzen, die ebenfalls einer Zeitlichen beschränkung unterstehen. Velos. Dort sieht man sehr selten Velo leichen. Die Soziale Kontrolle scheint dort noch zu Funktionieren.
P..S Wenn man meint in Kopenhagen so wie in Zürich Velofahren zu können. Wird man sehr schnell von anderen Velofahrern in die Schranken gewiesen. Ohne Handzeichen abbiegen oder nicht anzeigen das man Bremst gibt eine gratis Lekiton in Dänischen Schimpfwörter.

maui

8. Aug. 2026

Autostadt Zürich.

hajdeni

8. Juli 2026

Offensichtlich ist die Velostation nicht genügend nutzerfreundlich, so dass immer noch viele Velos oberirdisch parkiert werden: https://www.zueriwieneu.ch/report/83846

simulant

8. Juli 2026

Ich habe kürzlich auch mein Velo bei dem Pop-Up Park hin gestellt - für ein Passbild im Bahnhof wegen Visums-Antrag. Für so eine 10-Minuten Besorgung gibt es (insbesondere mit der derzeitigen Baustelle) keine Alternative, zumindest habe ich es nicht gecheckt. Wenn die Velostation so niederschwellig wäre wie im HB, hätte ich mich natürlich unten reingestellt - so bringt die aber nicht viel.

brummbaer

8. Juli 2026

Mann könnte sie Versuchweise Aufteilen. 1. Stock gratis. Untergeschoss Kostenpflichtig.
Weil ich schätze Kostenpflichtige Velostationen die auch Videoüberwacht sind und nicht kreti und pleti Rein kann.

dieghe

8. Juli 2026

Hey nai immer noch nicht nutzerfreundlich. @stadt ihr müsst explizit schreiben, dass die Stickers unten ausgegeben werden. Zum Glück war ich nicht im Stress, sonst hätte ich aufgegeben. Zudem sind die Veloständer zu kurz für velos mit auch nur einer kleinen Frontladfläche.

Bearbeitet: 8. Juli 2026, 19:01:18

tiez

23. Apr. 2026

Offenbar ein Flop "· Neue, unterirdische Veloabstellplätze beim Bahnhof Stadelhofen in Zürich werden kaum genutzt". wenn erstaunts

https://www.srf.ch/audio/regionaljournal-zuerich-schaffhausen/rechtsextreme-stoeren-betrieb-an-kantonsschule-uster?id=AUDI20260423_NR_0029

bikelover23

5. Mai 2026

Mehr dazu:
- NZZ: https://www.nzz.ch/zuerich/die-stadt-hat-unter-dem-calatrava-haus-am-stadelhofen-fuer-15-millionen-franken-eine-neue-velostation-gebaut-sie-steht-mehrheitlich-leer-ld.10003530
- Tages Anzeiger: https://www.tagesanzeiger.ch/velostation-stadelhofen-15-millionen-bau-bleibt-leer-523634689346

Stadt Zürich

11. März 2026

• Netzwerkfehler beim anmelden
Die Netzwerkprobleme wurden inzwischen behoben. Durch den Einsatz eines erweiterten 4G-Routers treten seit der Umsetzung keine Netzwerkfehler mehr auf.

• unpraktisches Login System
Das System ist grundsätzlich einfach aufgebaut und hat sich bereits in der ganzen Schweiz bewährt. Zudem ist die Anleitung in der Station klar und verständlich beschrieben (Velocity).

• schelchter Handyempfang
Hier sind zusätzliche Massnahmen geplant. Zur Verbesserung des Empfangs werden zusätzliche Router eingesetzt.

• keine Ticketmachine (mit Kreditkarte) für einzelne Tickets
Die früheren Ticketautomaten, wie sie beispielsweise bei der VS Europaplatz vorhanden waren, werden nicht mehr eingesetzt. Diese Geräte waren sehr störungsanfällig, wurden häufig beschädigt und verursachten hohe Unterhaltskosten. Die Bezahlung über die App ist hingegen einfach und schnell möglich.

hajdeni

11. März 2026

Danke für die technischen Verbesserungen.

Die Benutzerfreundlichkeit der Website bleibt aber leider unterirdisch. Damit die Adaption verbessert werden kann, muss da noch einiges gehen in Richtung einfache und intuitive Nutzbarkeit, welche tatsächlich die Bedürfnisse der Nutzer abdeckt.

- Sich einloggen müssen für den Kauf eines Tagespasses würde ja vielleicht noch akzeptierbar sein, wenn eine App eigesetzt werden könnte, die das Login sicher speichert. Grundsätzlich finde ich aber, dass eine Benutzung auch ohne Angabe jeglicher Daten möglich sein sollte.
- beim Anmelden muss ich mit der Maus „Einloggen“ klicken statt nach Passworteingabe nur Enter zu drücken.
- Keine Vorausbestellung eines Zugangs (weder für Einzeltickets z.B. am Vorabend, noch für Jahreskarten um sicherzustellen, dass keine Lücke entsteht).
- Website skaliert nicht auf verschiedene Bildschirmgrössen
- Suche nach der aktuellen Velostation nur über Namen der Velostation, weil Karte nicht sauber funktioniert und die Karte nach Genf zentriert.
- Keine Angaben über Anzahl freie Plätze (nur Angabe falls voll). Für Autos kann die Stadt ja auch ein Parkleitsystem anbieten, warum für Velos nicht?

nohillside

20. Sept. 2026

Ich weiss ja nicht. Hab mich jetzt bei Velocity angemeldet, weil ich in nächster Zeit des Öfteren in Stadelhofen auf den Zug muss und mein Velo sicher parkieren möchte:

- Die Usability der Webseite ist auf dem Handy unterirdisch schlecht
- Die Sache mit dem Sticker ist schlecht (bzw. gar nicht) erklärt
- Dass man nen physischen Swisspass dabei haben muss, ist suboptimal (hab ich nie, ist ja in der SBB-App hinterlegt)

Ich will nicht sagen, dass alleine deswegen die Station schlecht genutzt ist. Aber es trägt halt dazu bei (weil man doch einige Hürden überwinden muss).

Stadt Zürich

18. Feb. 2026

Also die Antwort von Pro Velo ist eigentlich super und es braucht von unserer Seite praktisch keine Ergänzungen mehr.
Nur so viel:
- jedes neue Angebot benötigt Zeit bis es von den KundInnen angenommen wird
- CHF 50.- Jahresgebühr - und das Abo ist dann auch noch für die Velostation Europaplatz und die Velostation Bahnhof Oerlikon gültig - ist wirklich super günstig.

bikelover23

20. Feb. 2026

Liebe Stadt, was antworten Sie bezüglich Netwerkfehler, unpraktich Loginsystem, schelchter Handyempfang, keine Ticketmachine (mit Kreditkarte) für einzelne Tickets, usw? Die sind die echte Probleme. (Und ja mit eine öffene Velostation wie im Velotunnel gibt es solche Probleme nicht.)

Wir können natürlich beobachten, aber ich befürchte dass ohne weitere Massnahmen wird nicht viel ändern. Es wird noch Chaos bei grosse Veranstaltungen (Realitätsfremdes Konzept?). Es wird noch an diese rote Fläche bei dem Eintritt wildparkieren werden, weil da steht der einzige freie Pfosten in die Umgebung, usw.

Anderer Vorschlag: das Veloparkfeld hinten der Station (Super Veloparkplätze, aber....) besser signalisieren (und besser verbinden). Da sind oft viele freie Plätze.

Einverstanden - die Velocity-Website hat deutliches Verbesserungspotential (da sind wir Zürcher:innen schon was anderes gewohnt! ;-)). Öffnen mit dem Swisspass oder direkt mit dem Handy statt zusätzlich noch ein Plastikkärtli im Portmonai mittragen zu müssen ist jedoch zeitgemäss.
Netzwerkfehler und kein Handyempfang in der Station sind ein No-Go (Handyempfang auch schlicht für das Sicherheitsgefühl).

Zur Auslastung: Da plädieren wir für etwas Geduld... auch die Velostation Europaplatz war nicht auf Anhieb gefüllt, ähnliches gilt für neue Velostationen in anderen Städten. Das System und die Vorteile davon müssen sich noch etablieren.
Lassen wir den Kritiker:innen also nicht zu viele Argumente im Stil von: Da wird viel Geld für wenige ausgegeben.

Und mit einem System von 50 Fr. Jahresabo für geschützten und gesicherten Abstellplatz mit direktem Gleiszugang wäre das also Reklamation auf sehr hohem Niveau.

Aber klar: Gratis Abstellplätze an der Oberfläche insbesondere für Publikumsnutzungen werden durch die Station nie und nimmer erstetzt und müssen in genügender Anzahl im Raum Stadelhofen unbedingt vorhanden sein! Auch das haben wir schon deponiert bei der Stadt.

P.s. über diese doch ziemli ignorante Person, die auf dem (ohnehin schon sehr knappen) rot eingefärbten Veloinseli noch das Velo ankettet (siehe Foto) - können wir nur seufzend den Kopf schütteln.... oder soll das eine bewusste Provokation sein? ^^

Bearbeitet: 12. Feb. 2026, 10:18:52

bikelover23

20. Feb. 2026

> Öffnen mit dem Swisspass oder direkt mit dem Handy statt zusätzlich noch ein Plastikkärtli im Portmonai mittragen zu müssen ist jedoch zeitgemäss.

Warum nicht alle Möglichkeiten? Mein Bankkärtli braucht keinen Empfang, keinen Akku, kein Login. Ja mehr Zahlungsmittel bedeutet mehr Geld zu investieren, und die Gebühren verdienen nichr so viel, deshalb meiner Vorschlag um einen Zaunfreien Eintritt.

> P.s. über diese doch ziemli ignorante Person, die auf dem (ohnehin schon sehr knappen) rot eingefärbten Veloinseli noch das Velo ankettet (siehe Foto) - können wir nur seufzend den Kopf schütteln.... oder soll das eine bewusste Provokation sein? ^^

Ich fand es auch komisch-tragisch dass es direkt bei dem Eintritt wildparkiert wird. Aber wir könnten darüber denken: ist das nur eine Frage von Eingenverantwortung (typisch FDP)? Oder auch eine systemische Verantwortung? Mit einer rot-grüne Mehrheit erwarte ich etwa tieferen Nachdenken.

Realität ist, dass dort steht den einzigen freien Pfosten in die Umgebung. Das Veloparkfeld direkt hinten würde auch eine gute Möglichkeit sein (Super Veloparkplätze, aber....), ich benutze es regelmässig, aber es ist nicht signalisiert (und nicht gut verbunden wegen Tram & Einbahn Kreuzbühlstrasse).

Aber die Frage Veloabstellplätze ist systemisch: durch die ganze Stadt wird wildparkiert an Pfosten & Zäune weil es fehlt einen PP-konzept in Strassenraum. Wüsten überall (Die grosse Wüste Hottingen, Dolderstrasse - überall Blaue Zone und keine Velostellplätze, Affoltern/Oerlikon Parkwüste, usw). Parkplätze aufgehoben während Veranstaltungen (Realitätsfremdes Konzept?). Besuchen Sie München, Paris, usw: dort sind Veloparkplätze an jede Kreuzung. Einfach und funktioniert. 👍

v. elo

11. Feb. 2026

Am Preis störe ich mich weniger, finde ich grundsätzlich fair für einen geschützten Abstellplatz. Und für kurze Aufenthalte parkiere ich sowieso oberirdisch und möglichst nah beim Ziel.

Ich finde jedoch die Nutzerfreundlichkeit sehr schlecht. Folgend mein Erfahrungsbericht soweit.

Ich wollte kürzlich mein Velo in der Velostation abstellen und den Zug nehmen. Das Tor war geschlossen. Ein Billetautomat wie z. B. bei der Velostation Hauptbahnhof oder eine gute Funktionserklärung gab es nicht. Einzig dieses kleine Terminal. Ein grosser Swisspass-Kleber, also dachte ich, ich könnte den Swisspass zum Öffnen brauchen. Funktionierte Leider nicht. Es gab einen schlecht aufgeklebten QR-Code, welcher so verdächtig aussah, dass ich an einen Scam glaubte. Via Google fand ich heraus, dass es keinen Scam ist. Beim Öffnen fand ich dann heraus, dass ich zuerst ein Profil erstellen muss, bevor ich ein Ticket kaufen kann. Leider hatte ich dann aber keine Zeit mehr für dies und so stellte ich mein Velo wie in der Vergangenheit auf dem Vorplatz ab.

Im Zug hatte ich dann Zeit, mir ein Profil zu erstellen und dachte, so wäre ich dann für das nächste Mal bereit.

Ein paar Tage später wollte ich es wieder probieren. Bei Ankunft musste ich mich mühsam wieder einloggen, dann habe ich für zwei Franken ein Ticket gekauft. Nach dem Kauf sollte ich dann mein Velo auswählen. Da ich noch kein Velo hinterlegt habe, sollte ein Velo hinzufügen inkl. Code der Etikette. Welche Etikette, ich habe das Ticket online gekauft?? Den auf dem Bild gezeigten Netzwerkfehler gab es damals auch, ich konnte aber gar nicht ausprobieren, ob das Ticket trotzdem erkannt worden wäre. Ohne Netzwerk aber wohl eher nicht. Ich hatte sowieso keine Zeit mehr und habe das Velo wieder oberirdisch parkiert. Ich habe mir auch noch kurz überlegt, eine Beschwerde zu schreiben und die 2.- aus Prinzip zurückzufordern. War mir dann aber zu dumm.

Im Zug habe ich dann das FAQ der Billetseite durchforstet und herausgefunden, dass es wohl einen Etikettenautomat innerhalb der Velostation gibt. Ich wäre wohl auch ohne hinterlegtes Velo in die Station gekommen, vorausgesetzt das Netzwerkproblem hätte keinen Einfluss gehabt, und hätte dann nach Ausdruck der Etikette das Velo inkl. Code hinzufügen müssen.

Seitdem habe ich es nicht mehr ausprobiert. Mal schauen, wenn ich wieder mal in der Gegend bin. Und da ich es noch nicht ausprobiert habe, bin ich auch nicht sicher, ob meine angestellten Annahmen alle richtig sind oder beim nächsten Besuch wieder irgendetwas nicht geht...

Für den Erfolg der Abstellanlage sollte der Zugang so einfach wie möglich sein. Kein Wunder wird sie bis jetzt nicht genutzt. Wieso nicht vor dem Eingang einen Automaten wie bei der Velostation HB aufstellen. Ein Klick auf das gewünschte Ticket, kurz Contactless bezahlen und nach 10 Sekunden hätte man das Billet inkl. Etikette und bräuchte auch kein Profil und umständliches online kaufen und Velo hinterlegen/Code ergänzen. Oder sonst das System mit den Etiketten innerhalb der Station optimieren. Entsprechenden QR-Codes für verschiedene Ticket, mit Scan des QR-Codes kommt man sofort auf Bezahlseite. Mit TWINT, Google-Pay, etc. kann man sofort bezahlen. Etikette kann man dann unten beziehen. Warum es noch ein Profil und Velohinterlegen braucht, wenn man eine Etikette am Velo hat, verstehe ich auch nicht.

Und zu guter Letzt: Wenn man an diesem Onlinesystem festhalten will, dann sollte es wenigsten auch noch eine benutzerfreundliche App geben und nicht nur eine Browser-Seite.

brummbaer

11. Feb. 2026

Ich hatte dieses Problem nicht. Da ich mal ein paar Tage in Genf und Lausanne war, hatte ich mich dort schon für Velocity registriert. Einzig den QR Code musste ich erneuern. War aber keine Hexerei.
Wenn das alles mal gemacht ist, geht es relativ Easy. Vorgängig das Ticket lösen und angeben welches Velo (sofern man auf dem selben Account mehrere Velos hinterlegt hat) anwählen, zahlen und schon kann man mit dem Swisspass rein.
Meine Kritikpunkte an Velocity. Löse ich das Ticket schon zu hause, verliere ich von den 24 H die Zeit. Hier sollte auch die Zeit gewählt werden können, ab der man rein will. Oder statt 24 H 25 Stunden Tickets.

Meine Kritikpunkt an der Velostation Stadelhofen:
-Bitte, Bitte schaut das man dort Handy empfang hat, weil für die Registrierung und das erstmalige Scannen braucht man Inernet verbindung oder man tippt Mühsam den Code ab.
Neuere E-Bikes lassen sich zusätlich Elektronisch abschliessen, dafür braucht es eine Internet Verbindung.
Die Velostation mit Repeatern für Handyempfang und zusätzlich Wifi, kostet nicht alle Welt.

Ich zahle auch für nur eine Stunde gerne die 2 Stutz. Mein Eselchen steht warm und geschützt.
Was ich mir vorstellen Könnte wäre das Holländische Modell. Rein geht nur mit Swisspass = Schutz vorhanden. Die ersten 24 H sind gratis, ab dann Kostet es. Das verhindert, das einige, wie draussen ihren Schrott in der Velostation entsorgen.

bikelover23

11. Feb. 2026

Vielen Dank für deinen Bericht! Ich muss sagen, dass ich nicht so viele Schritte ausprobiert habe wie du.

Das Ticketkaufserfahrung könnte viel freudlicher sein, klar. 👍 Aber ich frage mich ob es sich lohnen wurde, eine neue Machine einzusetzen. Nach meiner Schätzung verdient die Stadt nun nur einige Tausend CHF pro Jahr, und dieses Gerät mit Netzwerk Fehler kostet selbst vermutlich mehr in Servicegebühren... Eine mobile App dazu? Es währe toll aber würde viel mehr kosten.

Warum den Zaun nicht einfach entfernen? Barrierefrei, und keine Möglichkeit um Netzwerk Fehler. Der Model Velostation Velotunnel HB funktioniert! 👍 Technologie ist gut, aber warum sollte man ein Smartphone mit Akku, einen Swisspass oder eine Kreditkarte haben, um einfach einen Velo zu parkieren?

hajdeni

11. Feb. 2026

Die User Experience nur schon auf der Website velocity.ch ist grottenschlecht.
Fängt damit an, dass man sich registrieren muss, um einen Tageszugang zu lösen.
Geht weiter mit dem völlig non-performanten Websitendesign.
Und dann kann man den Zugang auch nur für bzw. ab dem aktuellen Zeitpunkt lösen. Am Vortag einen Tagespass vorlösen? Das Jahresabo nahtlos zum vorherigen AOZ Abo auf ein bestimmtes Datum vorkaufen? Fehlanzeige.

brummbaer

11. Feb. 2026

Die UX der App ist grottig. Da geb ich dir recht und eigentlich schade, Velocity gibt es inzwischen in vielen Städten der Schweiz und die Idee mit einem Account mehrere Velostationen zu benützen ist genial. Aber die Umsetztung ist eine Katastrophe. Für mich war die Umstellung in Zürich kein Problem, da ich es mal eingerichtet habe um in Lausanne und Genf die Velostationen zu benützen. Winti hat es auch und noch viele mehr. Hier könnte die Stadt doch mit etwas Geld mithelfen die UX zu verbessern.
Wie oben geschrieben in den Niederlanden kommst du mit der OVKart oder wie die genau heisst in jede Velostation. Die abbuchung erfolgt nach einfahrt. In der Regel sind die ersten 24 Stunden Kostenlos, ab dann kostet es.
Aber es wie immer wir Schweizer wissen alles besser, können alles besser und lassen uns doch nicht vom dummen Ausland Inspireren oder Dinge übernehmen.

Bearbeitet: 11. Feb. 2026, 20:50:23

gwertul

11. Feb. 2026

nicht einmal ein Impressum hat die Website...

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